Auf die Frage eines Bürgers, ob die Kreisstraße zwischen Wisoch und Beffendorf am Wasserturm vorbei nun saniert wird, oder nicht antwortete BM Winter,...
Auf die Frage eines Bürgers, ob die Kreisstraße zwischen Wisoch und Beffendorf am Wasserturm vorbei nun saniert wird, oder nicht antwortete BM Winter, dass die Wasserleitung der Stadt Oberndorf unter der Straße noch in Ordnung sei und die Stadt hier keine neue verlegen wird. Es ist hierfür auch kein Betrag im Haushalt vorgesehen. Es war mit dem Kreis ein Kompromiss besprochen, dass die Straße mit einem neuen Belag versehen werden kann, ohne die Wasserleitung zu gefährden.
Bürgermeister Winter und Amtsleiterin Melito-David informierten zum Baugebiet „Hinter der Kirche“. Es wurde ein Bebauungsplan nach § 13b zum Satzungsbeschluss gebracht, der aktuell noch keine Rechtskraft hat. Dann wurden vom Landesdenkmalamt Sondierungsgrabungen gefordert, die im letzten Jahr durchgeführt wurden. Durch aufgetretene Funde fordert das Amt nun weitere Grabungen. Die bisher aufgelaufenen Kosten für das Baugebiet liegen bei ca. €111.000,-, geschätzte Kosten, die noch kommen werden liegen bei ca. €3.300.000,-Es wäre zu befürchten, dass auch nach dem Erwerb von Bauplätzen die Eigentümer noch Kosten für Sicherung von weiteren Funden zu tragen hätten, sollte wieder etwas gefunden werden. Ein kostendeckender Bauplatzpreis würde dadurch bei mindestens 300 €/m² liegen, der marktgängige Preis liegt jedoch bei maximal 210 €/m². Bei einem Verkauf zu diesem Preis würde der Stadt ein Defizit von ca. 1,5 Mio. € entstehen. BM Winter versprach, dass die Stadt dem OR rasch einen neuen Vorschlag für ein alternatives Baugebiet unterbreiten wird. Dann muss auf die betreffenden Eigentümer zugegangen werden. OR Hartmann äußerte die Befürchtung, dass es wieder Jahre dauern könnte, bis ein anderes Baugebiet ausgewiesen werden kann. Der OR stimmte dem Beschlussvorschlag, das Baugebiet nicht weiter zu verfolgen, mehrheitlich zu.
BM Winter bestätigte, dass der Haushalt 2026 der Stadt Oberndorf seit Ende Januar genehmigt ist. Amtsleiterin Guiterrez informierte zum Haushalt der Stadt Oberndorf. Für Hochmössingen sind im Haushalt €40.000,- für die Sanierung der Friedhofsmauer, € 12.000,- für die Aussegnungshalle und € 50.000,- für die Planung der Kanalerneuerung Brandäcker eingestellt. Für diese Kanalerneuerung gibt es eine Verpflichtungsermächtigung von € 900.000,- für 2027. BM Winter machte Hoffnung, dass hier möglicherweise noch im zweiten Halbjahr 2026 schon mit der Kanalerneuerung begonnen werden könnte. Auch für Grunderwerb für Bauland ist Geld im Haushalt eingeplant.
OVin Jaud stellte das aktuelle Angebot der Firma Innerebner für ein WLAN in der Turnhalle mit zwei Accesspoints vor. Zusammen mit der Verkabelung durch die Firma Elektro Söll ist mit Kosten von ca. 4.000 € zu rechnen. OR Braitsch fragte, warum hier die Firma Innerebner angefragt wurde und keine anderen Anbieter. OVin Jaud informierte, dass die Stadt hier mit dieser Firma zusammenarbeitet und diese auch die Haftung für Missbrauch übernimmt. Die monatlichen Folgekosten wird die Stadt Oberndorf tragen. Dem Vorschlag, das WLAN aus OR-Mitteln zu installieren wurde zugestimmt.
OVin Jaud stellte das aktuelle Angebot der Firma Aquamotec für die Fernzugriffsverwaltung der Anlage auf dem Hochmössinger Weiher vor. Die Kosten von €3.558,10 für diese Nachrüstung sowie die weiteren jährlichen Kosten von € 225,- erscheinen dem OR für zu hoch. Solange der Natur- und Angelsportverein bereit ist, regelmäßig nach der Anlage zu schauen und diese auch immer wieder einzustellen und auszulesen, sieht der OR noch keine Dringlichkeit, diese teure Fernzugriffsverwaltung zu beschaffen. Der OR entschied einstimmig aus Kostengründen, auf die Beschaffung zu verzichten.
Vom Landkreis fanden am 25.07.2025 und am 18.09.2025 Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Grundschule statt.
Laut dem Ordnungsamt können im Bereich der Kreuzung Grundhofweg/Römerweg/Laibäcker keine Haltelinien angebracht werden. Diese seien laut neuesten Regelungen nur in Verbindung mit Ampeln oder Stoppschildern erlaubt. OR Hartmann meinte, auch Mittelstreifen seien möglicherweise hilfreich, da viele große Fahrzeuge nicht auf ihrer Straßenseite fahren und so eine Gefahr darstellen.
Zum Einfahrtverbotsschild am Turnhallenparkplatz hat die OVin Kontakt mit dem Ordnungsamt aufgenommen, es wurde jedoch noch immer nicht entfernt.
Für die Aufbahrungs-/Transportwagen in der Aussegnungshalle wurden vom Friedhofsamt neue Behänge bestellt.
OVin Jaud schlug vor, günstige Sitzkissen für die Stühle in der Turnhalle zu besorgen. Zumindest in einer Anzahl, die für die Adventsfeier ausreichen würden, wäre dies sinnvoll. Die Entscheidung wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da noch recherchiert werden soll, ob rutschfeste Modelle gefunden werden, die auch platzsparend aufbewahrt werden können.
Der Baum, der neben dem Parkplatz Dornhaner Straße gefällt werden musste, wird ersetzt. Das Loch für den neuen Baum wurde bereits ausgegraben.
Für die Kastanienbäume auf der Westseite der Kirche ist laut Baumgutachter in dieser Saison nur eine Totholzbeseitigung geplant.
Im Bereich des Sportplatzes musste im Auftrag der Netze BW die Freileitung vom Unterbewuchs freigemacht werden.
Der Wasserverbrauch beim Brunnen Reute war im letzten Jahr deutlich geringer als im Jahr zuvor, beim Brunnen Dornhaner Straße muss noch recherchiert werden, hier erfolgte keine Ablesung.
Die Gruppe Hochmössingen Aktivwar wieder fleißig: Die Friedhofsmauer wurde fast vollständig vom Bewuchs befreit. Hier wird die Stadt aber bis zur Sanierung zur Sicherung Absperrungen anbringen. Die städtischen Obstbäume im Bereich der Säge wurden fertig geschnitten. Der Krötenzaun wurde aufgebaut. Ein herzliches Dankeschön in diesem Zusammenhang an die Firma Hans Kober, die kostenlos 100 Eimer für den Krötenzaun zur Verfügung stellte. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen der Gruppe „Hochmössingen Aktiv“ für Ihre vielen Einsätze.
Beim Glasfaserausbau werden nur die „weißen Flecken“ beseitigt, die Versorgung des restlichen Ortes mit Glasfaser ist zurzeit nicht geplant.
OR Graf fragte, ob die Maßnahme am Schotterweg auf der Westseite von Hochmössingen bereits abgenommen sei? Hier sei zwar ein Dachprofil entstanden, aber zum Teil sind die Felder höher als der Weg. Hier wäre es nötig noch die Wegränder abzuhobeln, sonst sei die Maßnahme nicht erfolgreich.
OR Graf und OR Braitsch fragten, ob Straßen- und Gehwegschäden (zum Beispiel in der Kirchstraße) in diesem Jahr ausgebessert werden. Auf diese Schäden wurde bereits im letzten Jahr aufmerksam gemacht. In diesem Zusammenhang wurde auch festgestellt, dass der Randstein im Gewerbegebiet zum Feldweg Richtung Lindenhof/Biogasanlage noch immer nicht wie versprochen weiter abgeschrägt wurde.
OR Baier fragte an, wer für die Grüngutannahmestelle verantwortlich sei. Hier ist der Untergrund matschig und nicht befahrbar. Es sollte dringend asphaltiert oder geschottert werden.
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