1. Information zum neuen Wasserableseprogramm „Waterloo“
Zum Jahreswechsel steht die jährliche Ablesung der Wasserzähler an. Die Datenübermittlung erfolgte hierbei in den vergangenen Jahren per postalischer Versendung der Ablesekarten. Die Bürger konnten dann per Website, E-Mail oder Brief Ihre Daten mitteilen. Im Zuge der Einführung des Wasserzählerwechselprogramms Waterloo der Firma Symvaro GmbH zum 01. Januar 2025 hat sich nun auch für die Ablesekarten eine neue Möglichkeit ergeben. Mit diesem Programm stehen dem Bürger verschiedene Möglichkeiten zur Übermittlung zur Verfügung. Der Vorteil bei der neuen Ablesemöglichkeit ist, dass der Bürger eine Bestätigung über die mitgeteilten Daten erhält und im Zuge der Bereitstellung auch eine Prüfung der Plausibilität der Werte erhält. Hierdurch können ggf. frühzeitig Rohrbrüche hinter der Wasseruhr erkannt und versehentlich falsch übermittelte Daten verhindert werden. Über die Angabe einer E-Mail-Adresse kann dann in den folgenden Jahren die Ablesung ohne Postversand erfolgen, sodass hier Einsparungen im Porto möglich sind.
Die Ablesekarten werden ab Mitte Dezember 2025 von Waterloo – Symvaro GmbH an die Eigentümer versendet. Die Bürger werden darin gebeten, die Zählerstände der Wasseruhren zum 31. Dezember 2025 zu übermitteln.
Folgende Übermittlungswege für die Kunden sind gegeben:
- Webseite www.zählerstand.io
- Nach Eingabe des Zählerstandes wird sofort der Verbrauch angezeigt
- Sollte der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr erhöht sein, wird abgefragt, ob dies für den Verbraucher plausibel ist.
- Auf Wunsch erhält der Eigentümer eine Bestätigung per E-Mail.
- Man kann ebenfalls angeben, ob man in Zukunft die Ablesekarten per E-Mail erhalten will.
- Die App Zähler Plus auf das Smartphone laden
- QR-Code rechts oben von der Ablesekarte scannen
- Zählerstand übermitteln
- www.splashy.io
- Zählerstand übermitteln
- Automatische Hotline unter 0800 000 81 40
- 24 Stunden verfügbar
- Ortskennung bereithalten (siehe Ablesekarte)
- Ableseblatt ausfüllen und im Ganzen frankiert an die Stadt zurücksenden
- Alternativ: Einwurf Briefkasten Rathaus
2. Erhöhung der Bestattungsgebühren
Die letzte Gebührenanpassung erfolgte für das Jahr 2024. Nun steht die weitere Erhöhung zum 01. Januar 2026 an. Die Erhöhung stellt sich wie folgt zusammen:
2024 (in EUR) | 2026 (in EUR) | ||
| 5.1 | Reihengrab Alter über 10 Jahren | 2.400 | 2.615 |
| 5.2 | Reihengrab Alter unter 10 Jahren | 300 | 300 |
| 5.3 | Reihenurnengrab | 1.835 | 1.975 |
| 5.4 | Urnennische | 1.535 | 1.655 |
| 5.5 | Anonymes Urnengrab | 1.950 | 2.100 |
| 5.6 | Reihendoppelgrab | 3.480 | 3.865 |
| 5.7 | Urnenrasengrab als Baumgrab | 1.965 | 2.115 |
| 5.8 | Teilanonymes Urnengrab | 1.965 | 2.115 |
| 5.9 | Erdreihengrab in der Rasenfläche | 3.760 | 3.760 |
Der Gemeinderat stimmte der Erhöhung zu.
3. Erlass einer Hebesatzsatzung
Im Jahr 2024 wurde im Zuge der Grundsteuerreform zum 01. Januar 2025 erstmalig die Hebesatzsatzung beschlossen. Die Grundsteuerhebesätze waren zuvor in der Haushaltssatzung geregelt. Nun erfolgt im Zuge des Satzungsbeschlusses die Zusammenführung der Grundsteuer und Gewerbesteuer in der Hebesatzsatzung. Die Gewerbesteuer selbst war im Jahr 2025 noch in der Haushaltssatzung geregelt. Die alte Satzung tritt hierbei außer Kraft. Die Hebesätze bleiben unverändert. Der Gemeinderat beschloss die Satzung einstimmig.
4. Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan „Ferien auf dem Bauernhof“, Gutmadingen
Mit dem Bebauungsplan „Ferien auf dem Bauernhof“ im Stadtteil Gutmadingen konnte Baurecht für die Errichtung von 3 Ferienhäusern geschaffen werden. Der Gemeinderat stimmte dem Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan „Ferien auf dem Bauernhof“ einstimmig zu.
5. Arbeitsvergabe Sanierung Stützmauer der Straße Am Bergle, Kirchen-Hausen
Die Arbeiten beinhalten die Tief-, Erd-, Straßenbau- und Natursteinarbeiten an der Stützmauer Am Bergle mit einer Länge von 15 m. Die Sanierung ist erforderlich, da sich Teile der vorhandenen Stützwand gelöst haben und die Standsicherheit der Mauer und die Verkehrssicherheit ober- und unterhalb nicht mehr gewährleistet sind. Die vorhandene Stützmauer wird auf einer Länge von 15 m rückgebaut und durch eine Gabionenstützmauer ersetzt. Die Verkehrsflächen ober- und unterhalb der Mauer werden wiederhergestellt. Die Durchführung der Bauarbeiten ist im Frühjahr 2026 vorgesehen. Der Gemeinderat beschloss, die Arbeiten an die günstigste Bieterin, die Firma Behringer Tiefbau GmbH & Co. KG in Hüfingen zum Angebotspreis in Höhe von 91.195,35 € einschl. MwSt. zu vergeben. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros lag bei 92.225 €.
6. Austausch und Umrüstung Heizzentrale Kirchen-Hausen
Über eine Nahwärmeversorgung werden in Kirchen-Hausen die Schule, Rathaus, Kirchtalhalle, Feuerwehrgerätehaus und zukünftig noch das ehemalige Lehrerwohnhaus versorgt. Die vorhandene Gas-Heizzentrale soll hierbei durch eine Pelletheizung ersetzt werden. Die ausgeschriebenen Arbeiten für die Heizungsinstallation beinhalten folgende Arbeiten:
- Verlegen und Anschließen der Rohrleitungen für die Wärmeverteilung,
- Installation der Pumpen, Druckhaltung und Sicherheits-Wärmemessung,
- Hydraulischer Abgleich in drei Gebäuden für ca. 96 Heizkörper,
- Lieferung und Montage des Pelletkessels, Pelletslager und Pufferspeicher,
- Anschluss Wohngebäude inklusive Wärmeleitung / Übergabestation,
- Erneuerung Abgassystem im Rathaus.
Der Gemeinderat beschloss, dass die Arbeiten an die Firma Ing. A. Winkler GmbH & Co. KG, in Villingen-Schwenningen zum Angebotspreis von 250.639,91 € einschl. MwSt. erteilt werden. Die Kostenberechnung des Planungsbüros lag bei einer Summe von 303.212 €.
7. Umbau Schloss Aulfingen, Auftragsvergabe für das Gewerk Heizung, Lüftung, Sanitär
Die ausgeschriebene Leistung beinhaltet folgende Arbeiten:
- Installation der Badezimmereinrichtungen, bestehend aus den Waschtischen mit Unterkonstruktion, Waschtischmischer, den Duschanlagen mit Hebelmischern, Thermostat und Brauseset, sowie den WC-Anlagen mit Tiefspül-WC, Anschlussgarnituren und Spülkasten,
- Verlegen und Anschließen der Wasser- und Abwasserleitungen,
- Dämmung der Wasser- und Abwasserleitungen,
- Installation der Fußbodenheizung im gesamten Gebäude,
- Verlegen und Anschließen der Anschlussleitungen und Verteiler,
- Dämmen der Heizungsleitungen.
Der Gemeinderat erteilte den Zuschlag an die günstigste Bieterin, die Firma Bürsner Sanitär- und Heizungsbau aus Mauenheim zum Angebotspreis in Höhe von 53.185,51 € einschl. MwSt. Die Kostenprognose des Planungsbüros lag bei 53.595,92 €.
8. Umbau Schloss Aulfingen, Auftragsvergabe Elektroarbeiten
Die ausgeschriebene Leistung beinhaltet folgende Arbeiten:
- Einbau und Montage des Verteilerschrankes und der Zuleitungen für die Stromversorgung,
- Einbau Stockwerksverteiler im 1. OG und 2. OG,
- Montage der kompletten Hausinstallationsleitungen, unter Putz, mit Mauerschlitzen, sowie in Zwischendecken oder Hohlwänden,
- Montieren sämtlicher Schalter, Steckdosen und Abzweigdosen.
Den Zuschlag durch den Gemeinderat erhielt die Firma Elektrotechnik Bewer aus Gutmadingen zum Angebotspreis in Höhe von 37.780,48 € einschl. MwSt. Die Kostenprognose des Planungsbüros beläuft sich auf 35.680,03 €.
9. Breitbandausbau – Vergabe der Nacherschließung der Hausanschlüsse
Bei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um einen Rahmenvertrag über die eigenwirtschaftliche Nacherschließung von vorerst ca. 280 Hausanschlüssen im Glasfasernetz der Stadt Geisingen. Die Verwaltung wurde vom Gemeinderat beauftragt, der Firma Nibler GmbH Fernleitungsbau aus München den städtischen Auftrag in Höhe von 995.894,28 € einschl. MwSt. zu erteilen. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros lag bei 851.960,51 €.
10. Bauvorhaben
Kenntnis nahm der Gemeinderat vom Neubau eines Gartenschuppens in Kirchen-Hausen. Zugestimmt wurde dem Beschluss des Ortschaftsrates Leipferdingen, welcher die Erweiterung des Clubheims des Sportvereins Leipferdingen befürwortete. Der Ortschaftsrat Gutmadingen wurde ermächtigt, über den Anbau an das bestehende Clubheim des FC Gutmadingen zu entscheiden. Dem Beschluss des Ortschaftsrates Kirchen-Hausen zu einem Wiederaufbau eines bei einem Brand zerstörten Dachstuhls und der Errichtung einer Gaube wurde gefolgt. Ebenfalls Zustimmung fand die Errichtung einer unbeheizten Lagerhalle beim städtischen Bauhof.
