
Samstag, 02. August 2025
Gestärkt vom Frühstückbuffet ging die Fahrt dann in die Fränkische Schweiz. Doris, unsere allwissende Reiseleiterin, stieg auf dem Weg in Kirchehrenbach zu. Nach einer Stadtführung durch Ebermannstadt und einem Kurztrip in die Kirche von Marktheiligenstadt startete die Rundfahrt durch den Naturpark, die Fränkische Schweiz. Eine Region mit Burgen, Kirchen, Höhlen und Felsen.
Nächster Halt war die Burg Waischenfeld mit toller Aussicht über den gleichnamigen Ort. Danach ging es durch imposante Täler und vorbei an Burgen, wie Burg Rabenstein, Burg Rabeneck, Burg Tüchersfeld und Burg Pottenstein. Mittagessen gab es dann im Braugasthof Rothenbach in Aufseß mit leckerem Bier.
Aufseß steht seit dem Jahr 2001 im Guinness-Buch der Rekorde – wegen höchster Dichte an Bierbrauereien. Vier Brauereien für damals 1.500 Einwohner, also 375 Personen pro Bierbrauerei!
Danach ging es weiter nach Gößweinstein mit Besuch der dortigen Basilika. Auf der Weiterfahrt gab es dann einen ungeplanten Halt an der „Versturzhöhle Riesenburg“. Einige Sportkameraden und Sportlerfrauen nutzen die Gelegenheit, die mit vielen Stufen hoch gelegene Höhle zu erklimmen und die Aussicht ins Tal zu genießen. Immer wieder trafen wir den Fluss „Wiesent“, der mit 78 Kilometern der Hauptfluss der Fränkischen Schweiz ist und in die Regnitz mündet.
Die Rundfahrt endete, vorbei am Fuße des Walberla, einem eindrucksvollen Tafelberg und dem Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz, im Brennereigasthof „Sponsel“ zum gemeinsamen Abendessen. Zurück im Hotel besuchten dann viele das Bardenfestival. Beeindruckend, welche Menschenmassen dieses Fest mobilisieren konnte.
Nach dem Frühstück gab es, an diesem letzten Tag, eine Rundfahrt durch den Aischgrund, einer idyllischen Weiherlandschaft mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Unsere heutige Reiseleiterin schwärmte von der dortigen Teichkultur und Karpfenzucht. In der tieferen Vergangenheit wurde die Karpfenzucht von den Klöstern als Haupternährungsquelle betrieben und getrieben. Aus über 20.000 Karpfenteichen sind jetzt noch knapp 7.200 übrig. Der Aischgründer Karpfen wird auch als Silberkarpfen bezeichnet – sein Merkmal ist ein Höckerrücken.
Danach war der Besuch eines Bio-Bauernhofs mit Fleck- und Gelbvieh angesagt. Miri, die Bäuerin, gab Einblicke in einen bestens organisierten Bauernhof-Wirtschaftsbetrieb. Neben den Stallungen konnte auch die Melkanlage besichtigt werden. Auf der Weiterfahrt waren dann noch viele Störche und Storchennester zu sehen.
Als Mittagessen gab es geräucherte Forelle oder Saure Zipfl auf dem Kellerbergfest in Höchstadt am Stand vom „Blauen Löwen“. Einige nutzten die Gelegenheit für einen Kurzbesuch in einem Bergkeller, in dem früher Lebensmittel und Getränke kalt gehalten wurden.
Auf der Weiterfahrt wurde das Wetter zunehmend regnerischer. Deshalb wurde die in Iphofen vorgesehene Verkostung an fränkischen Weinspezialitäten übersprungen. Dafür gab es dann früher das gute Abendessen im Gasthof Sonne in Westhausen.
Die Reisegruppe ist wohlbehalten dann wieder in Berkheim angekommen. Yusuf, unser Busfahrer von der Fa. Binder, hat uns gut und sicher gefahren. Großen Dank an Günter, unseren Planer und Organisator der Reise. Es war wieder ein toller und erlebnisreicher Ausflug mit vielen Eindrücken und Erfahrungen in angenehmer Atmosphäre.


