Die Mannheimerin Sigrid Rossmann zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Aquarellistinnen der Rhein-Neckar-Region. Ihre Werke umfassen Aquarell- und Acrylmalerei, Holzschnitt, Monotypie, Fotografie sowie experimentelle Drucktechniken. Besonders charakteristisch für ihre Kunst sind leuchtende Farben, spontane Linienführungen und eine poetische Bildsprache, die Landschaften, Menschen und Stimmungen auf eindrucksvolle Weise einfängt. Besonders prägend waren mehrere Jahre auf einer Segeljacht, die sie vom Bosporus bis Portugal, durch das Mittelmeer und die Karibik führte. Die Eindrücke von Wasser, Licht und Bewegung spiegeln sich bis heute in vielen ihrer Arbeiten wider.
Die gebürtige Hamburgerin Sabine Kopp ist eine Künstlerin, deren skulpturales Werk vor allem durch die Arbeit mit Ton geprägt ist. Kopps Skulpturen erinnern an menschliche Körper, Fragmente oder organische Strukturen, ohne sich eindeutig festzulegen. Der Umgang mit Ton ermöglicht ihr eine direkte, intuitive Arbeitsweise. Insgesamt zeichnen sich die Arbeiten von Sabine Kopp durch eine starke Präsenz und eine zurückhaltende Intensität aus. Sie laden dazu ein, langsamer zu schauen, Formen nachzuspüren und die leisen Zwischentöne der plastischen Sprache wahrzunehmen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Schwetzingen.
Die Arbeiten der spanischen Künstlerin Empress Suma, die seit einigen Jahren in Gauangelloch lebt und arbeitet, nehmen uns mit auf eine Reise durch die Zeit. Bekannt ist sie vor allem für ihre atmosphärischen, semirealistischen Werke, die sie selbst als ätherische Kunst beschreibt. Ihre Bilder verbinden Fantasy, Natur, Mythologie und emotionale Symbolik zu detailreichen Kompositionen, die oft wie Szenen aus einer fremden Welt wirken mit märchenhaften und magischen Elementen. Empress Sumas Malerei ist geprägt von Vielfältigkeit, bunte Bilderwelten voller Magie, in die man förmlich eintauchen kann.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Stadtbücherei Leimen. Präsentiert werden besonders aufwendig produzierte Bücher der Fantasy-Literatur.
Vernissage: Samstag, 13. Juni 2026, 18:00 Uhr
Einführung: Prof. Lutz Schäfer
Musik: Humberto Colacio und Nina Groschup
Ausstellungsdauer: 13. Juni – 18. Juli 2026
Öffnungszeiten: Donnerstag und Samstag 15:00 – 17:00 Uhr
20. Juni 2026 18:00 Uhr: Lesung des Autors Ralph Llewelyn
Christa Foß/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


