
Am Sonntag, 8. Februar um 11 Uhr eröffnet der Kulturverein Zehntscheuer die nächste Ausstellung mit Arbeiten der Tübinger Malerin Carola Dewor.
Zu sehen sind die Bilder unter dem Motto „Zwischen Zeiten“ bis zum 26. April (geschlossen während der Fasnet vom 12. bis 15. Februar).
Begrüßung:
Petra Stolting
Vorstand Kulturverein Zehntscheuer e.V.
Einführung:
Clemens Ottnad
Künstlerbund Baden-Württemberg e.V.
Öffnungszeiten:
Mittwoch - Samstag: 15 - 18 Uhr
Sonn- und Feiertage: 14 - 18 Uhr
Carola Dewor, 1955 in Altena/Westfalen geboren, zeigte schon früh eine ausgeprägte künstlerische Begabung. Mit 17 Jahren begann sie ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule in Trier. Nach Reisen ins Ausland und ihrem Umzug nach Berlin nahm sie 1978 das Studium der Freien Kunst an der Universität der Künste auf.
In Berlin entwickelte sie ihr bis heute prägendes Thema: die Darstellung von Innenräumen. Ausgangspunkt waren die Straßenzüge, Hausfassaden und Wohnräume der Großstadt, die sie künstlerisch faszinierte. Dabei knüpfte sie an die Tradition der französischen Intimisten Edouard Vuillard und Pierre Bonnard an, ebenso wie an Adolf von Menzel und Max Liebermann, deren alltägliche Szenen sie inspirierten. In den 1980er Jahren verband Dewor dieses Interesse mit der neoexpressiven Malerei ihrer Zeit und entwickelte daraus eine eigene unverwechselbare Bildsprache. 1986 schloss sie ihr Studium als Meisterschülerin bei Prof. Klaus Fußmann ab. Seitdem arbeitet sie freischaffend, seit 1991 in Tübingen.



