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Ausstellungseröffnung: Danielle Zimmermann mit „Reuse me“

Die Städtische Galerie „Fähre“ in Bad Saulgau startet mit einem Paukenschlag in den Sommer: Am Sonntag, den 21. Juni 2026 um 17 Uhr, wird die erste...
Collage auf Kartinage: "look at me"Foto: Danielle Zimmermann

Die Städtische Galerie „Fähre“ in Bad Saulgau startet mit einem Paukenschlag in den Sommer: Am Sonntag, den 21. Juni 2026 um 17 Uhr, wird die erste museale, vielseitige und viele überraschende Einzelausstellung der Stuttgarter Künstlerin Danielle Zimmermann feierlich eröffnet. Nach der Begrüßung durch Alexandra Karabelas (Städtische Galerie Fähre) und einer Bildeinführung von Dirk Lenz (Stuttgart) dürfen sich die Gäste auf eine eigens für Bad Saulgau kreierte Live-Performance von Danielle Zimmermann freuen. Die Eröffnung verspricht das zu werden, wofür Zimmermanns Kunst steht: bunt, provokativ, feministisch und erfrischend unkonventionell. Wer sich einen Platz sichern möchte, meldet sich per E-Mail bei julia.hermanutz@bad-saulgau.de an. Die Ausstellung ist ab Dienstag, 23. Juni 2026, 14 Uhr, regulär geöffnet.

Im klaren Bewusstsein für die notwendige Freiheit der Kunst setzt die 1974 in Hechingen geborene Künstlerin seit mehr als zwanzig Jahren zum visuellen Überschlag an. Ohne Scheu befragt sie das glitzernde Erscheinungsbild unserer Welt. Ob Kunstgeschichte, Freizeitwelt oder Konsumwerbung – kaum ein Bereich ist vor ihren postmodernen Übergriffen geschützt, am wenigsten sie selbst. Upcycling ist Zimmermanns wichtigster Ansatz, neben der Zeichnung, Radierung und Collage. Die Künstlerin, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste und in New York studiert hat und als weiteren Beruf gestandene Studienrätin im Fach Kunst ist, nutzt gezielt scheinbar wertlose Verpackungsmaterialien, um daraus hochkarätige Kunst zu machen: Tortenböden, Klopapier, Geschenkschleifen, Plastikmuscheln und Autoreklame treffen auf Ikonen der Zeit- und Kunstgeschichte. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten über Bilder, Rollen und Umgänge mit der Frau in der Gesellschaft erfahren ihre Werke eine elektrisierende, feministische Kontextualisierung. Es entsteht eine die ganze „Fähre“ überziehende Pop-Art in zeitgemäßem Kleid, betrachtet aus einer selbstbewussten, weiblichen Perspektive,

Erscheinung
exklusiv online
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