
UNESCO-Projektschulen sind Schulen, die erwiesenermaßen in ihrer Bildung großen Wert auf die Ziele der UNESCO legen. Diese sind unter anderem Bildung für alle, Erziehung zu Frieden und Nachhaltigkeit sowie die Festigung der Demokratie. Das Heisenberg-Gymnasium ist inzwischen seit 27 Jahren UNESCO-Projektschule und gehört zu den ältesten UNESCO-Projektschulen Baden-Württembergs.
Seit letztem Jahr gibt es neben dem Augustinusheim und dem HBG eine neue UNESCO-Projektschule in der Region: die Carl-Benz-Grundschule in Marxzell. Dies nahm die 8e zusammen mit ihrem Klassenlehrer Maximilian Maurer und dem UNESCO-Koordinator Dietmar Muser am 20. März zum Anlass, die Carl-Benz-Schule zu besuchen. Mit im Gepäck hatte die Klasse jede Menge Spiele aus dem Bereich der Wald- und Erlebnispädagogik.
Die 4a empfing die „Großen“ voller Neugier, und geführt von ihrer Klassenlehrerin zogen alle zusammen los, um auf einer Streuobstwiese und im angrenzenden Wald mitgebrachte Spiele auszuprobieren. Egal, ob sich Ritter, Drachen oder Mäuse gegenseitig jagten, die Schülerinnen und Schüler möglichst leise durch den Wald schlichen oder ihren Weg mit verbundenen Augen durch das Dickicht suchen mussten, es machte allen jede Menge Spaß! Die vierte Klasse war voller Eifer dabei und verlor bald die Scheu vor den Jugendlichen der achten Klasse. Und diese stellten fest, wie schwierig es ist, einmal die Rolle von Betreuern zu übernehmen und Spiele zu erklären und zu moderieren. Am Schluss waren sie sich einig: Die Arbeit von Grundschulpädagogen macht „voll viel Spaß, ist aber auch krass anstrengend“. Und eins steht fest: Im nächsten Jahr treffen wir uns wieder! Aber davor sehen sich die beiden Schulen im April im Rahmen des UNESCO-Camps der Rheintalschiene im Nationalpark Nordschwarzwald.