Feuerwehren aus zwei Landkreisen im Einsatz
Ein schwerer Fahrzeugbrand hat am Dienstag, 7. Juni die Feuerwehrkräfte über Stunden in Atem gehalten. Gegen 22:04 Uhr schlug die Alarmierung bei den Abteilungen Gernsbach und Reichental sowie der Feuerwehr Bad Wildbad ein. Auf der L76b, der Verbindungsstraße zwischen Reichental und Kaltenbronn, stand ein Auto in Flammen. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte an der abgelegenen Einsatzstelle bot sich den Wehrleuten ein dramatisches Bild: Der Wagen stand bereits mitten im Waldgebiet in Vollbrand.
Sofort leiteten die Einsatzkräfte die Rettungs- und Löschmaßnahmen ein. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kümmerten sich die Feuerwehrleute intensiv um den Fahrer des Wagens, der sich glücklicherweise noch rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug hatte retten können. Die eigentliche Brandbekämpfung gestaltete sich derweil anspruchsvoll. Zwei Trupps rückten unter schwerem Atemschutz vor, um die Flammen mit zwei sogenannten C-Rohren einzudämmen. Da der Brandort auf der Passstraße mitten im Wald lag, stellte vor allem die Wasserversorgung eine Herausforderung dar. Aus diesem Grund wurde das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Bad Wildbad nachalarmiert, um ausreichend Löschwasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle zu bringen.
Dank des massiven Löschangriffs konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Dennoch zogen sich die Nachlöscharbeiten, die Kontrolle nach versteckten Glutnestern und die Bergung des Wracks noch bis tief in die Nacht hinein. Erst um 02:57 Uhr war der kräftezehrende Einsatz für die letzten Helfer beendet. (mm)
