Negative Gefühle gehören zum Leben. Trotzdem versuchen viele, sie sofort wegzudrücken. Traurigkeit, Frust, Angst – als müssten sie möglichst schnell verschwinden. Doch Gefühle funktionieren nicht wie ein Lichtschalter. Je mehr man sie ignoriert, desto hartnäckiger melden sie sich zurück.
Auch treue Menschen in der Bibel hatten solche Phasen. Sie waren müde, entmutigt oder überfordert. Entscheidend war nicht, dass sie negative Gefühle hatten, sondern was sie damit machten. Statt sie in sich hineinzufressen, haben sie sie vor Jehova gebracht.
Die Bibel sagt dazu:
„Wirf deine Last auf Jehova und er wird dich stützen. Niemals wird er zulassen, dass der Gerechte fällt.“ (Psalm 55:22)
Dieser Gedanke ist praktisch. Negative Gefühle müssen nicht unser Zuhause werden – sie können ein Signal sein. Ein Hinweis, dass etwas Aufmerksamkeit braucht: Ruhe, ein Gespräch, Gebet, ein neuer Blickwinkel.
Manchmal hilft es schon, einen kleinen Schritt nach vorn zu machen. Rausgehen. Jemandem schreiben. Beten, auch wenn die Worte holprig sind. Solche Schritte wirken unscheinbar, aber sie verändern die Richtung. Statt im Kreis zu denken, bewegt man sich wieder.
Negative Gefühle sind wie dunkle Wolken. Sie können den Himmel bedecken, aber sie sind nicht der Himmel. Hinter ihnen bleibt Licht. Wer Jehova seine Sorgen anvertraut und weitergeht, erlebt oft genau das: Die Wolken ziehen langsam weiter, und der Blick nach vorn wird wieder klarer.
Mehr erfahren? Kommen Sie doch zu unserem Gottesdienst am Sonntag, den 15. März 18:00 - 19:45 Uhr
Sirnauerstraße 2, 73779 Deizisau
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