Der Spielplatz an der Blumenstraße in Grötzingen entwickelt sich wunderbar: Nachdem die Spielgeräte platziert wurden, hat der Bauhof nach unserer Vorschlagsliste Bäume und Sträucher gepflanzt. Hartmut Writh von unserer Ortsgruppe hat einen vorbildlichen Bienenstand gebaut und am oberen Ende des Spielplatz-Geländes aufgestellt. Die angebrachten Informationstafeln klären über die Bedürfnisse der Wildbienen auf. Nur gut 20 % aller Wildbienenarten brüten in den Röhren, die sich im Holz befinden. Die anderen graben Niströhren in lockere Erde, für sie legen wir neben dem Bienenstand ein Sandbiotop an. Dafür haben Aktive von NABU und Kiju gemeinsam eine Grube ausgehoben, in die der Bauhof ungewaschenen Sand eingefüllt hat (ungewaschen, damit die Brutröhren der Wildbienen ihre Form behalten). Zur Bepflanzung haben wir krautige Pflanzen ausgewählt, die Blütezeiten rund ums Jahr abdecken. Es wird ein spannendes, bunt blühendes, von Insekten umschwärmtes Areal entstehen (keine Angst: Wildbienen stechen nicht). Die Informationen am Bienenstand werden immer wieder ausgewechselt und stehen allen zur Verfügung.
Agnes Pahler

