Während der Beteiligungsphase gingen mehrere Stellungnahmen von Behörden und Fachstellen ein. Das Landesamt für Denkmalpflege teilte mit, dass aus ihrer Sicht keine Bedenken gegen das Vorhaben bestehen. Allerdings müsse bei möglichen archäologischen Funden während der Bauarbeiten die Denkmalschutzbehörde informiert werden. Auch das Regierungspräsidium Karlsruhe stimmte der geplanten Erweiterung grundsätzlich zu und sah keine zusätzliche Verschlechterung an der Bundesstraße 37.
Weitere Hinweise kamen unter anderem vom Landesamt für Geologie, dem Gesundheitsamt, dem Abwasserzweckverband sowie der Deutschen Telekom. Dabei ging es vor allem um technische und bauliche Vorgaben, etwa zum Umgang mit unversiegelten Böden, möglichen Altlasten oder vorhandenen Leitungen. Grundsätzliche Einwände gegen den Bebauungsplan wurden von den beteiligten Behörden jedoch nicht erhoben.
Kritik kam von den Grünen. Sie sprachen sich gegen die Erweiterung aus, da aus ihrer Sicht unversiegelte Flächen wichtiger seien als eine Vergrößerung des Drogeriemarkts. Eine größere dm-Filiale biete nur wenig zusätzlichen Mehrwert, während freie und nicht versiegelte Flächen zunehmend an Bedeutung gewännen. Dabei gehe es vor allem um eine grundsätzliche Haltung im Umgang mit Flächenverbrauch und Versiegelung.
Trotz der Einwände wurde der Beschluss mit 16 Ja-Stimmen mehrheitlich angenommen.
