Was sich in jüngster Zeit so alles verändert hat, auch in baulicher Hinsicht, ist von der Johann-Peter-Hebel-Realschule Waghäusel bei einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“ eindrucksvoll präsentiert worden. Insbesondere interessierte der moderne Neubau – neben dem noch im Ausbau befindlichen Altbau und dem Mittelbau. Sowohl die Viertklässler aus der Stadt und der näheren Umgebung, die in eine weiterführende Schule wechseln wollen, als auch die Eltern und weiteren Erwachsenen nahmen die Gelegenheit wahr, sich vor Ort umfassend zu informieren.
Die Schule hat inzwischen 660 Schüler. Für das neue Schuljahr sind vier Eingangsklassen vorgesehen. „Wir legen auf Transparenz größten Wert“, hieß es mehrfach. Die Realschule habe einen guten Ruf, war immer wieder zu hören. Mit dem Schritt an die breite Öffentlichkeit landete die Schule belegbar einen vollen Erfolg: 2026 kamen doppelt so viele Besucher wie noch 2025.
Auf den Stockwerken und auf den Fluren des Gebäudekomplexes herrschte ein dichtes Gedränge. Alle Räume standen offen und gewährten Einblicke und Eindrücke. Dabei ließ sich feststellen, in welchen großen Etappen die Schulentwicklung vonstattengegangen ist. In den Zimmern und auf den Gängen konnte sich jeder Besucher ein Bild von den vielfältigen Aktivitäten der Schule und von der lebendigen Schulgemeinschaft machen.
Was machte die Schule im Besonderen aus? Vier Schulprofile nannte Lehrerin Nina Weinbrecht: Dazu gehören die wichtige Berufsorientierung, die Digitale Schule, die MINT-freundliche Schule (mit Schwerpunkt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und das NFNT-Angebot (Network for Teaching Entrepreneurship). Die Realschule ist, was mit Stolz erwähnt wurde, eine von 19 Best-Practice-Schulen in Deutschland.
Beim großen Besuchstag bestand auch die Möglichkeit, an einem Probeunterricht von drei Mal 15 Minuten teilzunehmen und sich darüber hinaus Näheres über sämtliche Unterrichtsfächer zu erfahren. Ausstellungen und Informationsstände rundeten das Angebot ab. Auf breites Interesse stießen die Auftritte der Schulband. Dafür, dass keiner beim langen Rundgang schlappmacht, sorgten Verpflegungsstationen.


