Die Schulanfänger des Bergnestes verbrachten 2 Vormittage mit der Biologin Luzy Körtgen im Gaiberger Wald.
„Ab in den Wald und raus was erleben“ dazu bedarf es nicht viel. Sie erklärte, dass man dazu seine eigenen Fünf Sinne gut einsetzen kann.Was hört-seht-riecht-spürt oder schmeckt ihr Besonderes. Das war der Plan für diesen besonderen Ausflug in den Wald.
Auf ihrem Weg durch den Wald begegnete den Kindern so Einiges. Wie zum Beispiel eine tote Spitzmaus, die sehr unangenehm roch.
Luzy Körtgen erklärte den Kindern, dass sich Spitzmäuse im Vergleich zu anderen Mäusen von Insekten statt von Körnern und Pflanzen ernähren. Im lebenden und toten Zustand verströmen sie einen unangenehmen Geruch und man sollte Spitzmäuse nicht anfassen.
Aufsehen erregte auch ein angefressenes Blatt. Wer hat dieses Blatt angefressen, welche Tiere könnten es gewesen sein.
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch den Wald streift entdeckt man sehr viel und die Biologin konnte auch zu allem etwas erklären.
Bei einer alten Buche mit ganz frischen gründen Blättern wurde ein Stopp eingelegt.
Die Kinder pflückten einzelne Blätter, um sie zu probieren. Diese schmeckten sehr gut, ziemlich säuerlich, ähnlich dem Sauerampfer auf der Wiese.
Bei einem weiteren Zwischenstopp packte Frau Körtgen Becherlupen aus. Die Kinder konnten so kleine Tiere und Pflanzen genau beobachten und zuordnen. Alle Tiere wurden danach vorsichtig wieder zurückgebracht.
Der Wald ist voll mit Tieren, Pflanzen, Pilzen und regt das kindliche Spiel an. Aus vielen alten Ästen bauten die Kinder ein kleines Naturkunstobjekt.
Anschließend ging es noch zu dem nahegelegenen Krebsbach. Dort gab es ebenfalls viel zu entdecken, aber die Zeit verging so schnell, dass sich die Exkursion dem Ende neigte.
Zum Abschuss hatte Frau Körtgen noch eine Überraschung für jedes Kind.
Auf dem Rückweg zum Kindergarten konnte jedes Kind zur Erinnerung eine Lieblingspflanze, Blatt oder Blüte auf ein Papier aufkleben.
Für die Kinder war es ein ganz besonderes Wald-Erlebnis.


