Es wurden keine Anfragen gestellt.
Es wurden keine Anfragen und Berichte vorgetragen.
Herr stv. Forstamtsleiter Sprich berichtete zunächst vom Verlauf des laufenden Jahres aus forstwirtschaftlicher Sicht. Der Klimawandel mit der durchschnittlich wärmeren Witterung bedinge, dass das Borkenkäferaufkommen nicht mehr zurückgehe, der Anteil des Holzeinschlags an käferbefallenen Bäumen werde hoch bleiben. Weil andernorts ganze Landstriche keinen Wald mehr hätten, der Bedarf an Holz jedoch nach wie vor hoch sei, habe der Preis wieder angezogen und liege aktuell bei bis zu 130 Euro/fm. Deshalb wolle man im kommenden Jahr etwas mehr Holzeinschlag tätigen.
Der Gemeinderat beschloss den Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2026 mit einem Hiebsplan von insgesamt 1.050 fm, einem Naturalplan mit Anpflanzungen von 600 Stck. Winterlinde und 700 Stck. Stieleiche sowie einem Ertrag von 75.000 € bei Aufwendungen von 69.900 €, somit einen geplanten Überschuss von 5.100 €. Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn Sprich angesichts dessen bevorstehender Pensionierung für die jederzeit angenehme Zusammenarbeit mit seinem Amt und ihm und wünschte ihm für seinen Ruhestand alles Gute.
Der Gemeinderat beschloss als Regeln für den Bürgermeisterwahlkampf, dass in den gemeindlichen Räumen keine Wahlveranstaltungen durchgeführt werden dürfen, dass Besuche der Bewerber/innen in den öffentlichen Einrichtungen (insb. Leintalschule, Leintalkinderhaus, Leintalhalle, Rathaus, Bauhof) zulässig sind, dass eine öffentliche Plakatierung nicht angeboten werden soll, dass das Einlegen eines Wahlprospekts wegen des Neutralitätsgebots des Amtsblatts (amtlicher Teil) dort nicht eingelegt werden darf und dass die Verwendung des Gemeindewappens nicht erfolgen darf. Außerdem wurde mehrheitlich (3 Dafürstimmen, 5 Enthaltungen, 1 Gegenstimme) beschlossen, dass eine Anzeige in den Lokalzeitungen in einer verkürzten Fassung erfolgen soll. Die Stellenanzeige wird auch im Amtsblatt und auf der Gemeindehomepage mit Verweis auf die offizielle und maßgebende Stellenanzeige im Staatsanzeiger Baden-Württemberg (Erscheinungsdatum 26.09.2025) veröffentlicht.
Der Vorsitzende berichtete über die Entwicklung des Kontostands im Ökokonto. Auf diesem Konto werden ökologisch verbessernde Maßnahmen auf der Gemarkung als Punkte gutgeschrieben, sie können dann bei einer flächenversiegelnden und damit umweltverschlechternden Maßnahme angerechnet werden. Man müsse allerdings feststellen, dass dieses Konto nicht für bare Münze genommen werden kann. Zum einen habe sich die Bewertungsmethode zwischenzeitlich geändert, zum anderen könne sich der Zustand des seinerzeit geschaffenen Biotops verschlechtern. Dies habe u.a. dazu geführt, dass von den seinerzeit angesammelten ca. 500.000 Ökopunkten nach einer aktuellen Überrechnung nur noch 119.717 Ökopunkte übrig geblieben sind. Ein langjähriges Vorhalten dieses Ökokontos mache daher keinen Sinn.
Der Gemeinderat nahm diesen Sachverhalt zur Kenntnis.
Der Vorsitzende berichtete von der Absicht des Städtetags, des Gemeindetags sowie des Landesfeuerwehrverbands, bei den Entschädigungssätzen für die Feuerwehren ähnliche Verhältnisse zu schaffen, deshalb sollen alle 5 Jahre Empfehlungen für die Höhe dieser Aufwandsentschädigungen ausgesprochen werden. Aufgrund der aktuellen Empfehlung und nach Umfrage der Verwaltung unter den umliegenden Gemeinden wurde einstimmig eine Änderung dieser Entschädigungssatzung beschlossen. Sie beinhaltet neben der Erhöhung des Satzes für die Funktionsträger Kommandant, stv. Kommandant, Jugendfeuerwehrwart und Gerätewart sowie der Einsatzentschädigung (auch für die DRK-Ortsgruppe) nunmehr auch eine Entschädigung für den stv. Jugendfeuerwehrwart, den Kassier und den Schriftführer (Abdruck der Satzung an anderer Stelle in diesem Amtsblatt).