
Am 11. März 2026 begann um 18 Uhr unsere wohl schnellste Mitgliederversammlung seit Bestehen des Vereins.
Der Vorstand, Torsten Widmann, begrüßte 22 Mitglieder und gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Er lobte nochmals die sehr aktiven Mitglieder, die sich in den verschiedenen Themen engagiert eingebracht haben.
Anschließend berichtete Vorstandsmitglied Eberhard Gutmann über die monatlichen Treffen der Gruppe Ortsgeschichte. In kleineren Arbeitsgruppen werden dort zahlreiche Einzelthemen bearbeitet und weiter erforscht. Es folgte ein kurzer Bericht der Bodendenkmalgruppe. Hier nahm vor allem das Projekt „Grenzsteingarten“ einen großen Teil der Arbeit des vergangenen Jahres in Anspruch.
Nachdem Kassier Philipp Göhner eingetroffen war, stellte er den positiven Kassenabschluss vor. Die Kassenprüferin Brigitte Hoffmann bescheinigte eine exzellent geführte Kasse und empfahl die Entlastung. Kerstin Pauls übernahm anschließend die Abstimmung zur Entlastung des gesamten Vorstands. Dieser wurde einstimmig entlastet.
Die Mitgliederversammlung wurde um 18.28 Uhr beendet – und die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum konnten beginnen.
Zehn Jahre Vereinsarbeit – ein Grund zum Feiern
Am 11.03.2016 wurde unser Verein gegründet, und heute gehört er – wie viele andere – selbstverständlich zum Gemeindeleben. Wir haben die wichtige Aufgabe, die Geschichten unserer Gemeinde zu bewahren und Kindern früh die Ortshistorie näherzubringen.
Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten begrüßte Torsten Widmann insgesamt 37 Gäste und Mitglieder und gab einen kurzen Überblick über den Ablauf des Abends. Bürgermeister Riesch überbrachte als erster Gast die Glückwünsche der Gemeinde und würdigte die ehrenamtliche Arbeit der vergangenen zehn Jahre. Die Geschichte der Gemeinde werde durch das Engagement des Vereins lebendig gehalten und sei alles andere als verstaubt. Bürgermeister und Vorstand waren sich einig, dass uns die Arbeit nicht ausgehen wird. Wie Torsten Widmann treffend formulierte: „Die Geschichten unserer beiden Gemeinden liegen auf der Straße – aber es braucht jemanden, der sie aufhebt.“
Nachdem der Bürgermeister noch über einige Zukunftsthemen der Gemeinde berichtete – auch in Bezug auf das älteste Haus in Gärtringen – wurde das Büfett eröffnet. Während sich die Gäste stärkten, überbrachten Felicitas Schmitt und Katalin Puster die Glückwünsche des Landesdenkmalamts. Sie berichteten über die wertvolle Zusammenarbeit zwischen der Bodendenkmalgruppe und dem Amt. Fotos und Darstellungen rundeten die Informationen ab.
Auch die Beschilderung der heutigen „Zeitsprungrunde“ lieferte für das Amt neue Erkenntnisse. Die ursprünglich einmalig gedachte Übernahme einer Station bei der Gärtringer-Westweg-Führung entwickelte sich zu einer gern übernommenen, dauerhaften Zusammenarbeit.
Erinnerungen an die Anfänge einer interessierten Gruppe, an die Vereinsgründung und an die Highlights der vergangenen zehn Jahre ließ Herr Widmann anschließend lebendig werden. Viele der Gäste waren bereits seit dem ersten Treffen dabei.
Ein besonderer Moment war die „Uraufführung“ des Gärtringer- und Rohrauer Lieds mit Hans-Dieter Weber und dem spontan gebildeten Chor der Anwesenden. Anschließend wurden die Gründungsmitglieder des Vereins geehrt und mit kleinen Geschenken bedacht. Zum Abschluss zeigte Helmut Schmidt einen Film über die Gründung des Vereins sowie über einige besondere Momente der vergangenen Jahre und rundete damit den gelungenen Abend ab.
Weitere Termine im Jubiläumsjahr folgen:
