1. Tag
Die Wettervorhersagen waren alles andere als rosig, kalt, regnerisch und stürmisch. Trotzdem, pünktlich um 8.00 Uhr starteten die Radler über Tübingen, Hechingen in Richtung Donautal. In Balingen wurde die Mittagspause eingelegt, die Akkus (sofern
notwendig) geladen, um den Aufstieg zum Lochenpass (884 m ü.NN) bewältigen zu können.
Tieringen, Ober- und Unterdiegesheim waren die nächsten Stationen, bevor es an der Bära entlang durch das wunderschöne Bärenthal an die Donau nach Friedingen ging. Am Donaudurchbruch wurde noch eine kurze Rast eingelegt, bevor wir unser Tagesziel, die Pension Buck in Beuron erreichten. Hier wurden wir auf das Herzlichste empfangen. Nachdem die Zimmerschlüssel verteilt waren, ging es anschließend zum Abendessen in die Gaststätte Pelikan.
Tagesleistung 106 Kilometer.
2. Tag
Unser Guide Simone führte uns über Buchheim, Krumbach, Messkirch in den Seepark nach Pfullendorf. Pünktlich zur Mittagsrast fing es an zu regnen und endete nach unserer Rast ebenso pünktlich. Die Weiterfahrt ging nach Göggingen, Rohrdorf, Leibertingen zurück nach Beuron.
Am Abend war Grillen angesagt, Johann war der Grillmeister, Salate wurden von Rita und Bärbel beigesteuert. Und so verbrachten wir einen herrlichen Tagesausklang.
Tagesleistung 82 Kilometer.
3. Tag
Entlang an der Donau ging es bis Thiergarten. Nach dem Besuch der Ölmühle führte der Weg hinauf nach Stetten a.k.M. Hier beschlossen wir, dass wir aufgrund der schlechten Wettervorhersagen die Tour abkürzen werden und fuhren nach Unterglashütte, Schwenningen, Irndorf und dann auf einem abenteuerlichen Weg hinunter nach Beuron. Rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen erreichten wir unsere Pension. Den geselligen Tagesausklang bei Flammkuchen und Wurstsalat verbrachten wir im Café Drahtesel.
Gerhard bedankte sich mit einem Glas Sekt bei Simone für die beiden schönen Radtouren, bei Johann, der tags zuvor für das Grillen zuständig war, bei den Salatspendern und bei allen Teilnehmern.
Tagesleistung 60 Kilometer.
4. Tag
Rückreisetag. Nachdem wir von der Pensionsbesitzerin herzlich verabschiedet wurden, ging es zunächst an der Donau entlang bis nach Hausen im Tal. Über Serpentinen hinauf erreichten wir die Burganlage Werenwag und weiter über Schwenningen nach Messstetten. Nach einer rasanten Abfahrt, bei frostigen Temperaturen, fuhren wir in Lautlingen ein. In einem Balinger Straßencafé konnten wir uns bei herrlichem Sonnenschein wieder aufwärmen. Vorbei an der Burg Hohenzollern, Hechingen, Mössingen, Gomaringen erreichten wir Wannweil.
Tagesleistung 92 Kilometer.
Das Fazit dieser Tour wurde beim Abschlussessen im Rathaus Café gezogen:
wunderschöne Tour, trotz kühler Temperaturen, täglich 800 – 1100 HM, kein Regen, sehr gute Pension (empfehlenswert), keine Unfälle, gute Organisation und die Vorfreude auf die sportliche Radtour 2027.
Bericht Gerhard

