Nachwuchs
Bürgermeister Wörpel übergibt Gemeinderätin Schwer einen Umschlag, welche die Glückwünsche seitens der Gemeinde an eine Familie in Schönwald zur Geburt eines Kindes übermittelt.
Geburtstag
Bürgermeister Wörpel gratuliert Gemeinderat Markus Fehrenbach sowie Gemeinderat Schwer nachträglich und recht herzlich zu deren Geburtstagen und wünscht viel Gesundheit und weiterhin eine gute Zusammenarbeit im Gremium.
Bürgermeister Wörpel begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Schupp, als stellvertretender Amtsleiter des Forstamtes sowie Revierleiter Schultis und erläutert, dass jährlich im Frühjahr der Abschluss des Vorjahres und der Plan des Forsthaushalts für das aktuelle Jahr behandelt werden. Bürgermeister Wörpel übergibt das Wort an Herrn Schupp.
Herr Schupp gibt einen Überblick zur Holzmarktsituation und verweist auf Dürre und Borkenkäferbefall, die Angebot und Preise beeinflussten. Die Nachfrage nach Rundholz, besonders Nadelholz, sei hoch; Borkenkäferschäden hätten sich seit 2024 verbessert, führten aber zu Unterversorgung und steigenden Preisen. Industrie- und Brennholzpreise zeigten kaum Veränderung. Herr Schupp erläutert Näheres zu den Lieferströmen des eingeschlagenen Holzes aus dem Gemeindewald. So wurden im vergangenen Jahr 2.900 Festmeter Holz eingeschlagen, davon wurden 1.602 Festmeter für Stammholz, 672 Festmeter für minderwertiges Stammholz (22 %), 48 Festmeter für Industrieholz (2 %) und 670 Festmeter für Energieholz (22 %) verwendet. Herr Schupp beendet daraufhin seinen Vortrag und übergibt das Wort an Revierleiter Schultis.
Herr Schultis stellt folglich das Ergebnis 2025 und den Plan 2026 anhand einer Präsentation vor. Das Forstjahr 2025 war hauptsächlich durch einen planmäßigen Einschlag und eine Ausgleichsmaßnahme im Gutenhofmoos geprägt. Durch die Ausgleichsmaßnahme kam es zu einem deutlich höheren Einschlag als geplant. Herr Schultis geht auf die einzelnen Ausgabepositionen des Ergebnisses ein und erklärt, dass man insgesamt einen Überschuss von rund 80.000,00 Euro erzielen konnte.
Herr Schultis erklärt, dass es sich bei diesem Ergebnis jedoch um einen Einzelfall handelt und es ein einmaliges Jahr war. Die Mehrmengen beim Einschlag und der gute Holzpreis waren hier hauptausschlaggebend. Aus Sicht von Herrn Schultis sollte man jedoch nicht jedes Jahr auf einen solchen Überschuss setzen. Herr Schultis kommt anschließend zu den Planzahlen für das laufende Jahr und geht hier die Ansätze durch. Man hat hier eher wieder konservativ geplant. Bisher gab es keine größeren Mengen Sturmholz und auch der Käferbefall hält sich bisher in Grenzen. Hinsichtlich des Einschlags plant man im laufenden Jahr mit rund 1.100 Festmetern, wobei hier bereits 750-800 Festmeter eingeschlagen wurden. Laut Plan rechnet man aktuell mit einem Überschuss von rund 30.000,00 Euro. Herr Schultis beendet seinen Vortrag. Bürgermeister Wörpel erkundigt sich nach Fragen aus dem Gremium.
Gemeinderat Schwer erkundigt sich, mit welchem Unternehmen man im Bereich der Jungbestandspflege zusammenarbeitet. Herr Schultis erklärt, dass man hier mit Herrn Tobias Fehrenbach zusammenarbeitet, der dies bisher sehr gut macht.
Gemeinderat Dirk Fehrenbach erklärt, dass hinsichtlich des Klimawandels der Wald nach und nach zum Mischwald umgebaut werden soll. In diesem Zusammenhang erkundigt sich Gemeinderat Dirk Fehrenbach, ob die Bewirtschaftung dadurch schwieriger wird. Herr Schultis erklärt, dass der Ertrag bei einem Mischwald definitiv geringer ist als bei einem reinen Fichtenwald. Herr Schultis erklärt, dass es aufgrund der Höhenlage nicht möglich ist, mit Laubholz Sägeholz zu produzieren. Gemeinderat Dirk Fehrenbach erkundigt sich, ob man sich dadurch nicht einen Brennholzwald heranzüchtet. Herr Schultis stimmt dem zu, erklärt jedoch, dass der Anteil von Laubholz immer im Einklang mit dem Betriebsziel stehen muss. Der Laubholzanteil wird daher nicht viel höher als 20-30 % sein. Herr Schultis erklärt, dass durch diesen Anteil die stabilisierende und nährstofffördernde Funktion des Laubwaldes genutzt werden und man gleichzeitig weiterhin die Waldbewirtschaftung wirtschaftlich betreiben kann.
Es gibt keine weiteren Fragen. Bürgermeister Wörpel bedankt sich bei Herrn Schupp und Herrn Schultis und verabschiedet beide. Herr Schupp und Herr Schultis verlassen den Sitzungssaal.
Beschluss:
Der Gemeinderat stellt den Vollzug des Forsthaushalts für das Jahr 2025 fest und beschließt den vorgelegten Plan für den Forsthaushalt 2026.
Das Gremium hat mit folgendem Stimmenverhältnis einstimmig beschlossen:
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0, Befangen 0
Bürgermeister Wörpel erläutert, dass in der vergangenen Bürgerversammlung bereits über die innere Erschließung und die erforderlichen Aushubarbeiten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses berichtet wurde. Nun geht es um die vorbereitenden Erschließungsarbeiten, welche im laufenden Jahr ausgeführt werden sollen. Bürgermeister Wörpel übergibt zur weiteren Erläuterung das Wort an Hauptamtsleiter Herdner.
Hauptamtsleiter Herdner berichtet, dass die geplanten Erschließungsarbeiten die Neuverlegung von Regen- und Schmutzwasserkanälen (Anschluss im Bereich Bachwinkel), Strom-, Breitband-, Nahwärme- und Wasserleitungen umfassen. Zudem sei die Sanierung des vorhandenen Parkstreifens mit Gehwegbereich bis in den Bereich Bachwinkel geplant. Die Kosten für die Straßenbauarbeiten würden vom Regierungspräsidium übernommen, jedoch von der Gemeinde ausgeschrieben. Sechs Firmen wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert, vier hätten wegen Kapazitätsengpässen vorab abgesagt. Zum Submissionstermin am 31. März lagen zwei Angebote vor. Das günstigste Angebot wurde von der Fa. Gebrüder Stumpp aus Balingen in Höhe von 1.082.752,68 € brutto abgegeben. Das Angebot liegt rund 106.000 € unter der letzten Kostenberechnung, was vor dem Hintergrund der aktuell unsicheren weltpolitischen Lage positiv zu bewerten ist. Die Auftragssumme teile sich auf, da die Versorger ihre Arbeiten selbst beauftragen. Auf die Gemeinde Schönwald entfallen insgesamt 1.050.178,80 € brutto, einschließlich rund 105.000 € brutto Straßenbaukosten, die später an das Regierungspräsidium weitergegeben werden. Hauptamtsleiter Herdner schlägt vor, die Vergabe an die Firma Stumpp zu beschließen.
Bürgermeister Wörpel erkundigt sich nach Gesprächsbedarf.
Es werden keine Fragen seitens des Gemeinderates vorgebracht. Bürgermeister Wörpel kommt zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Gemeinderat beschließt die Arbeiten für die äußere Erschließung des neuen Feuerwehrgerätehauses an die Fa. Gebr. Stumpp aus Balingen zu einem Angebotspreis in Höhe von 1.050.788,80 € brutto zu vergeben.
Das Gremium hat mit folgendem Stimmenverhältnis einstimmig beschlossen:
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0, Befangen 0
- Vergabe der Planungsleistungen für die äußere Erschließung
Bürgermeister Wörpel erklärt, dass zur Vergabe von Bauleistungen auch immer die entsprechenden Planungsleistungen gehören. So wurde auch für die Planung der äußeren Erschließung ein Honorarangebot des Ingenieurbüros Greiner aus Donaueschingen eingeholt. Bürgermeister Wörpel verweist hierzu auf die Anlage. Das Gesamthonorar beträgt hier rund 98.000,00 € und ist auf mehrere Bereiche aufgeteilt. Bürgermeister Wörpel erklärt, dass Teile der Planungskosten auch über eine prozentuale Umlage an das Regierungspräsidium weiterberechnet werden. Der Honorarvorschlag wurde geprüft und entspricht den üblichen Standards und den Honoraren, welche auch für vergangene Baumaßnahmen erhoben wurden. Bürgermeister Wörpel erkundigt sich nach Rückfragen bzgl. des Honorarangebots. Dies ist nicht der Fall.
Beschluss:
Es wird vorgeschlagen das Ingenieurbüro Greiner mit der Planung für die äußere Erschließung des neuen Feuerwehrgerätehauses zu einem Gesamthonorar von 98.814,64 € zu beauftragen und entsprechende Honorarverträge abzuschließen.
Das Gremium hat mit folgendem Stimmenverhältnis einstimmig beschlossen:
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0, Befangen 0
Bürgermeister Wörpel führt aus, dass der Rückbau der Tiefgarage bereits in der Bürgerversammlung angesprochen und von Herrn Röhl vom Ingenieurbüro Greiner näher vorgestellt wurde. Bürgermeister Wörpel berichtet anhand der Vorlage über die Ausschreibung bzgl. des Rückbaus und des Submissionsergebnisses. Hier gab es eine enorme Spreizung bei den Angeboten, was jedoch schwer zu erklären ist.
Insgesamt kann man froh sein, dass man mit dem günstigsten Angebot, welches von der Firma Neumaier aus Triberg zu einem Angebotspreis von 96.563,54 Euro abgegeben wurde, unter der Kostenberechnung liegt und dieses Angebot auch noch von einer regionalen Firma stammt. Bürgermeister Wörpel berichtet, dass die Auskömmlichkeit des Angebots zudem bestätigt wurde, was bei derartigen Preisunterschieden wichtig ist. Aus Sicht von Bürgermeister Wörpel, ist der Beginn der Arbeiten ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, da der Bereich der Tiefgarage seit über vier Jahren gesperrt ist. Der Baustart für den Rückbau der Tiefgarage ist im Mai geplant, aufgefüllt werden soll die Baugrube dann mit dem Aushubmaterial vom Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Bürgermeister Wörpel erkundigt sich nach Rückfragen bzgl. der Rückbauarbeiten. Dies ist nicht der Fall.
Bürgermeister Wörpel kommt daraufhin zur Beschlussfassung.
Beschluss:
Es wird empfohlen, dass die Arbeiten für den Rückbau der Tiefgarage an die Fa. Neumaier Bau GmbH aus Triberg zu einem Angebotspreis von 96.563,54 € vergeben werden.
Das Gremium hat mit folgendem Stimmenverhältnis einstimmig beschlossen:
Ja 13, Nein 0, Enthaltung 0, Befangen 0
Es liegen keine Bauanträge zur Beschlussfassung vor.
Ski-Club Abwicklungen
Gemeinderat Markus Fehrenbach erkundigt sich, ob mittlerweile alle offenen Punkte zwischen der Gemeinde und dem Ski-Club abgearbeitet wurden. Kämmerer Hafner erklärt, dass mittlerweile alle Sachen weitestgehend geklärt sind, es fehlt nur noch eine Rechnung, welche aber zeitnah übermittelt wird. Bürgermeister Wörpel erklärt, dass man sich seitens der Verwaltung darum kümmern wird, damit dieses Thema abgeschlossen werden kann.
Strandkorb Hallenbad
Gemeinderat Dirk Fehrenbach berichtet, dass er beim HTG-Entwicklungsprojekt vergangene Woche den schönen Strandkorb im Hallenbad entdeckt hat. Aus Sicht von Gemeinderat Dirk Fehrenbach ist der Strandkorb fast zu schade, um ihn im Hallenbad ungenutzt stehenzulassen. Bürgermeister Wörpel stimmt dem zu und erklärt, dass der Strandkorb in der Vergangenheit im Freibad eingesetzt wurde. Bürgermeister Wörpel würde vorschlagen, den Strandkorb zur neuen Freibadsaison wieder dort hinzubringen, da der Korb im Freibad auch unter Aufsicht steht. Gemeinderat Dirk Fehrenbach erklärt, dass er es gut finden würde, wenn man den Strandkorb an einer völlig unerwarteten Stelle aufbauen würde, so würde dieser mehr Aufmerksamkeit bekommen. Bürgermeister Wörpel erklärt, dass er dies schwierig findet, da der Korb dann nicht mehr unter Beobachtung steht. Bürgermeister Wörpel erklärt jedoch, dass man noch mal mit dem Marketing Rücksprache hält, ob der Strandkorb nicht bei anstehenden Veranstaltungen eingebunden werden könnte. Man ist sich aber einig, dass der Strandkorb im Hallenbad verschwendet ist.
Hinweis Kehrmaschine
Gemeinderat Schilli bittet darum, dass im kommenden Jahr auch in der Zeitung und über Social Media über den Einsatz der Kehrmaschine berichtet wird. Bürgermeister Wörpel stimmt dem zu und erklärt, dass man hier nur im Mitteilungsblatt darauf hingewiesen hat.
Schaukeln Spielplatz Ortsmitte
Gemeinderat Schilli erkundigt sich, ob es möglich wäre auf dem Dorfspielplatz eine zusätzliche Babyschaukel aufzuhängen. Man könnte hier einfach eine normale Schaukel gegen eine zusätzliche Babyschaukel tauschen. Bürgermeister Wörpel erklärt, dass man sich die Sache mit dem Bauhof anschauen wird.
Spielhaus Spielplatz Ortsmitte
Gemeinderat Dirk Fehrenbach berichtet, dass das Dach vom Spielhaus auf dem Dorfspielplatz ziemlich marode ist. Eventuell könnte der Bauhof mal danach schauen. Bürgermeister Wörpel erklärt, dass man dies an den Bauhof weitergeben wird.
Es gibt keine weiteren Fragen.
Danke schön
Feuerwehrkommandant Faller richtet im Namen aller Feuerwehrkameraden den Dank an den Gemeinderat für die Unterstützung hinsichtlich des Neubaus des neuen Feuerwehrgerätehauses. Herr Faller berichtet zudem, dass in den kommenden 14 Tagen das neue Waldbrandfahrzeug übergeben werden soll. Bürgermeister Wörpel bedankt sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und erklärt, dass man für das neue Fahrzeug den entsprechenden Platz vorübergehend im Bauhof schaffen wird.
Es gibt keine weiteren Fragen.
Andreas Herdner
Schriftführer
