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Kultur

Bericht von der Mitgliederversammlung

Zu der am vergangenen Freitag stattgefundenen diesjährigen Mitgliederversammlung des Kulturfördervereins konnte Barbara Dill, die die Versammlung leitete,...

Zu der am vergangenen Freitag stattgefundenen diesjährigen Mitgliederversammlung des Kulturfördervereins konnte Barbara Dill, die die Versammlung leitete, zusammen mit ihrem Vorstandsteam 20 Mitglieder des Vereins im Haus in der Breite begrüßen. Ebenfalls bei der Versammlung anwesend war der Heininger Bürgermeister Matthias Kreuzinger, der an dem Abend – ebenso wie im vergangenen Jahr – die Qual der Wahl zwischen zwei parallel stattfindenden Versammlungen hatte und sich diesmal für den Besuch beim Kulturförderverein entschieden hatte.

Nachdem Barbara Dill die satzungsgemäße Einladung zu der Versammlung und deren Beschlussfähigkeit festgestellt hatte, eröffnete ihre Vorstandskollegin Merle Wöhler-Drews den Reigen der Berichte durch eine Übersicht über die Aktivitäten des Vereins seit der letzten Mitgliederversammlung. Dabei nannte sie im Einzelnen neben den Vorstandssitzungen und Veranstaltungen, die in jedem Jahr angeboten werden, wie z. B. die beiden Beiträge zum Schülerferienprogramm der Gemeinden Heiningen und Eschenbach, u. a. die Durchführung von Themenführungen zu verschiedenen lokalen kulturgeschichtlichen Themen, die eines ersten Vereinsstammtischs, die Neuaufnahme des Lebendigen Adventskalenders, die Beteiligung an der Adventsveranstaltung des Heininger Posaunenchors im Hof der Michaelskirche, eine Weihnachtsfeier im Waggon auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände und eine Kinderschminkaktion, die zur Faschingszeit ebenfalls im Waggon stattgefunden hat. Ferner konnte sie von insgesamt fünf Besuchen bei Vereinsmitgliedern berichten, die im Verlauf des vergangenen Jahres einen runden Geburtstag feiern durften.

Im Anschluss daran widmete sich Vorstandsmitglied Gerhard Lutz ausführlicher dem Stand der Dinge im Hinblick auf die Renovierungsarbeiten an dem Waggon, die schon seit längerem von einer Arbeitsgruppe des Vereins durchgeführt werden. Nachdem in der Zwischenzeit schon etliche Sanierungsmaßnahmen erledigt wurden, sei damit zu rechnen, dass die restlichen, noch erforderlichen, dann im April abgeschlossen sein dürften. Damit habe man dann das sich ursprünglich gesteckte Ziel, die Arbeiten in diesem Jahr, in dem sich der Anschluss Heiningens an das Streckennetz der Bahn zum 100. Mal jähre, zu Ende zu führen, erreicht. So werde man dann am 22. Mai den Waggon endgültig seiner Bestimmung übergeben, die darin liegen werde, für kulturelle Veranstaltungen, aber auch in einem gewissen Umfang für andere Aktivitäten zur Verfügung zu stehen. Schon jetzt stehe fest, dass es in diesem Jahr u. a. dort eine Ausstellung und musikalische Darbietungen geben werde, aber auch eine Veranstaltung aus Anlass des Bahnhofsjubiläums. Gerhard Lutz bedankte sich namens des Vereins bei Bürgermeister Kreuzinger und der Gemeinde Heiningen für die großzügige finanzielle Unterstützung der Renovierungsarbeiten, die es ermöglicht habe, den Waggon aus seinem bisherigen „Dornröschenschlaf“ zu wecken und dafür zu sorgen, dass er nunmehr einer sinnvollen Nutzung zum Wohle der Heininger Bürgerinnen und Bürger zugeführt werden kann.

Barbara Dill schloss sich diesen Dankesworten an und bedankte sich auch ganz herzlich bei Gerhard Lutz und seinem Team, die mit viel Begeisterung und großem Engagement die sicherlich zum Teil auch sehr schwierigen und fordernden Renovierungsarbeiten an dem Waggon übernommen haben.

Nachdem die Schatzmeisterin des Vereins, Daniela Große, ihren Kassenbericht über das vergangene Jahr vorgetragen und Kassenprüfer Rolf Reick ihre eine einwandfreie Führung der Kasse bescheinigt hatte, erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig unter der Leitung von Bürgermeister Kreuzinger.

An sie schlossen sich dann die Wahlen an, bei denen turnusgemäß Gerhard Lutz als einer der drei gleichberechtigten Vorsitzenden des Vereins für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt und für den nach fast 30 Jahren aus seinem Amt scheidenden Schriftführer Wolfgang Schubert mit Michael Große ein Nachfolger gewählt wurde. Ebenfalls einstimmig wurde Daniela Große für weitere zwei Jahre in ihrer Funktion als Schatzmeisterin wiedergewählt, während für Merle Wöhler-Drews, die ebenfalls aus ihrem Vorstandsamt ausschied, innerhalb des Vereins aber weiterhin bestimmte Aufgaben wahrnehmen wird, noch keine Neubesetzung durchgeführt werden konnte.

Gerhard Lutz und Barbara Dill bedankten sich bei den beiden scheidenden Amtsträgern ganz herzlich für die von ihnen in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit, wünschte Ihnen alles Gute und verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass beide auch weiterhin dem Kulturförderverein als aktive Mitglieder die Treue halten werden.

Im Anschluss daran galt der Blick den weiteren aktuellen Vorhaben des Vereins, zu denen neben den gesamten Aktivitäten rund um den Waggon auch weitere Themenführungen, die Beteiligung am Schülerferienprogramm, eine Neuauflage des Lebendigen Adventskalenders und vieles andere gehören. Nicht mehr geben wird es dagegen – wie auch schon im vergangenen Jahr – einen mehrtägigen Vereinsausflug, wie dies über viele Jahre immer der Fall war, da sich die Ausgaben, die dabei entstehen, und die Rahmenbedingungen so unerfreulich entwickelt haben, dass die dafür anfallenden Reisekosten inzwischen das finanzielle Budget von etlichen derjenigen sprengen, die früher immer mit großer Freude mit von der Partie waren. Welche Alternativen dazu angeboten werden könnten, wird dann noch zu prüfen sein.

In vollem Gange sind dagegen schon seit geraumer Zeit die Überlegungen zur Mitgestaltung des Heininger Ortsjubiläums im Jahr 2028, wie es auch etliche andere reizvolle Ideen zu Veranstaltungsformaten und weiteren Aktivitäten gibt, die allerdings nur dann realisiert werden können, wenn sich aus den Reihen des Vereins hinreichend viele zusammenfinden, die über die Zeit und die Freude verfügen, sich um die Planung und Umsetzung zu kümmern. Und selbstverständlich müsse es auch darum gehen, so Barbara Dill, neue und auch jüngere Mitglieder für den Verein zu gewinnen, allesamt Themen, mit denen man sich sehr intensiv beschäftigen werde, um die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Vereinsarbeit möglichst gut sicherstellen zu können.

Zum Abschluss der Versammlung ergriff dann Bürgermeister Matthias Kreuzinger das Wort und bedankte sich bei den Mitgliedern des Kulturfördervereins für die großartige Arbeit, die der Verein leiste. Heiningen sei eine derjenigen Gemeinden, die sich über ein sehr reiches und vielfältiges Vereinsleben freuen dürfe und die ortsansässigen Vereine stellten einen ganz wesentlichen Faktor für das soziale Miteinander und für die Lebensqualität am Ort dar. Ohne das Vereinsleben wäre es arm um Heiningen bestellt und auch der Kulturförderverein spiele mit seiner Umtriebigkeit und seinen vielfältigen Aktivitäten eine nicht geringe Rolle. So ging Matthias Kreuzinger bei seinem ausführlichen Überblick über die Themen, die die Gemeindeverwaltung in der Zeitspanne seit der letzten Mitgliederversammlung bewegt habe und noch bewege, auch ausführlich auf die neuen Richtlinien zur Vereinsförderung ein, die in finanziell schwierigen Zeiten dennoch so gestaltet worden seien, dass darin die besondere Wertschätzung für die Arbeit der Vereine deutlich zum Ausdruck komme. Ziel sei es daher auch gewesen, dafür zu sorgen, dass, bei allen vorgenommenen strukturellen Änderungen durch die Förderung eine finanzielle Besserstellung der Vereine gewährleistet werden konnte, etwas, das man dann auch durchaus erfolgreich so hinbekommen habe.

Barbara Dill bedankte sich bei Herrn Bürgermeister Kreuzinger für die gute Zusammenarbeit, schloss die Versammlung mit einem Dank an alle, die sich auch im vergangenen Jahr wieder auf vielfältige Weise für und innerhalb des Vereins engagiert haben, bedankte sich fürs Kommen und lud zu einem Imbiss und geselligen Abschluss des Abends ein.

Erscheinung
Voralb-Blättle – Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinden Eschenbach und Heiningen
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Ausgabe 13/2026
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Orte
Eschenbach
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Kategorien
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