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Bericht zur Fahrradbörse 2025

Die Fahrradbörse ist fester Bestandteil der IKJ. Das überrascht nicht. Denn die Börse ist in vielerlei Hinsicht wertvoll: Viele sind froh, wenn im...

Die Fahrradbörse ist fester Bestandteil der IKJ. Das überrascht nicht. Denn die Börse ist in vielerlei Hinsicht wertvoll:

  • Viele sind froh, wenn im Keller oder der Garage wieder Platz ist, das gebrauchte Stück weiterverwendet wird und sogar noch ein paar Euro bringt.
  • Der Verein „Hilfe für Togo“ freut sich jährlich auf die Börse, weil die gespendeten Teile einem guten Zweck zugeführt werden.
  • Die IKJ erhöht über die Einnahmen aus dem Verkauf ihren Handlungsspielraum: 50 Cent Bearbeitungsgebühr je angebotenem Teil sowie 5 Prozent des Verkaufspreises bei Mitgliedern bzw. 10 Prozent bei Nicht-Mitgliedern.

Seit mehreren Jahren steigt die Nachfrage nach Kinderfahrrädern. Aber auch gute Räder für Erwachsene und Jugendliche gibt es für ausgesprochen günstige Preise. Bei E-Bikes sind die Käufer sehr zurückhaltend. Die finanzielle Spanne ist groß. Sie lag zwischen 6 und 280 Euro.

Die erste Stunde und die letzte Stunde der Börse sind für Doro Moritz, Veronika Schnaufer und Brigitte Henn immer eine trubelige Zeit. Ansonsten ist der Aufwand überschaubar. Wir freuen uns über Helferinnen und Helfer für die jährlich vier Stunden. Wer macht mit?

Hilfe zur Selbsthilfe – Fahrräder für Togo

Es waren in diesem Jahr zwar nur rund 15 Fahrräder, die für Togo gespendet wurden. Dafür waren es ausgesprochen hochwertige Räder, über die sich die Ehrenamtlichen aus Stuttgart freuten. Sie kommen zur Fahrradbörse und zerlegen die Fahrräder so, dass sie platzsparend in einen Schiffscontainer für Togo verfrachtet werden können. Auch zwei gut erhaltene mechanische Nähmaschinen aus Heimsheim gehen nach Togo.

„Hilfe für Togo“ ist Hilfe zur Selbsthilfe. In einer dreijährigen dualen Handwerksausbildung erwerben Jugendliche den Gesellenbrief und teilweise auch die Ausbildereignung. Das ermöglicht ihnen Selbstständigkeit. Die reparierten einsatzfähigen Räder können diese Auszubildenden erhalten, aber auch Kinder und Jugendliche anderer Schulen. Sie können aufgrund der Entfernungen oft nur so die Schule besuchen.

Hinter all dem steckt großes ehrenamtliches Engagement und finanzielle Unterstützung, zu der die Initiative für Kinder und Jugendliche Heimsheim e.V. und die Spenderinnen und Spender der Fahrräder gerne beitragen.

Weitere Informationen unter www.hilfe-fuer-togo.de und www.schlatthof.net

Erscheinung
Amtliches Mitteilungsblatt Heimsheim
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Ausgabe 14/2025
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.

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