Der Leiter des Ortsbauamtes teilte mit, dass der Bau der Garage an der Kläranlage vorerst zurückgestellt wird. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 120.000 €. Im aktuellen Haushalt wurden hierfür lediglich 50.000 € zur Verfügung gestellt. Aus dem Gremium wurde nachgefragt, ob es sich bei dem vorliegenden Angebot um ein Fertigteil handelt und ob eine gemauerte Ausführung eine bessere Option wäre. Seitens der Verwaltung wurde erläutert, dass es sich um eine Fertiggarage handelt und eine gemauerte Variante noch zusätzlich mit Mehrkosten von rund 40.000 € verbunden wäre.
Der Leiter des Hauptamtes stellte die geplante Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte Aidlingen durch eine temporäre Straßenmöblierung in der Bachgasse vor. Ziel ist es, die Achse Martin-Häge-Platz/Rathaus sowie den Bereich rund um die Ortsbücherei für Fußgänger und Radfahrende aufzuwerten und stärker als Aufenthalts- und Begegnungsort zu gestalten. Die Maßnahme ist Teil des Förderprogramms „Lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten“ und wird vollständig gefördert.
Die temporäre Möblierung wurde zwischenzeitlich bewilligt und soll am 15. Juli 2026 angeliefert und aufgestellt werden und noch bis Oktober 2026 in Aidlingen verbleiben. Die Möbel werden entlang der Bachgasse sowie im Bereich des Martin-Häge-Platzes aufgestellt. Die Bepflanzung erfolgt teilweise durch den Bauhof und soll zur zusätzlichen Aufenthaltsqualität und Begrünung beitragen. Für die Pflege, insbesondere das Gießen, wäre ebenfalls der Bauhof zuständig.
Im Zuge der Maßnahme entfallen vorübergehend mehrere Stellplätze in der Bachgasse. Die Verwaltung prüft mögliche Ersatzparkflächen, die öffentlich zur Verfügung stehen, etwa an der Buchhaldenhalle oder gegenüber Raisch. Zudem wird in der Bachgasse für die Erprobungszeit eine mögliche temporäre Ausweisung als Spielstraße in Erwägung gezogen. Der Technische Ausschuss nahm den Sachverhalt zur Kenntnis.
In der Sitzung wurden zwei Bauvorhaben behandelt. Der Errichtung eines Zaunes sowie eines Sichtschutzes, sowie einer Nutzungsänderung von Wohnraum in der Betriebsstätte für kosmetische Dienstleistungen wurde zugestimmt.
1. Der Leiter des Ortsbauamtes brachte den Erschließungsplan für das Schuppengebiet Reute, 1. Erweiterung und erläuterte, dass die Ausschreibung derzeit vorbereitet wird. Vorgesehen sei zunächst die Anlage von Schotterwegen. Im Anschluss erfolgt die Vermessung der Parzellen. Die geplanten Baukosten liegen bei rund 63.000 €. Die Verwaltung ergänzte, dass die Maßnahme im Haushalt bereits vorgesehen sei. Weiter wurde ausgeführt, dass bei einem Subventionsergebnis unter 60.000 € die endgültige Entscheidung im Technischen Ausschuss getroffen werden kann, bei höheren Kosten müsste der Gemeinderat entscheiden. Die Fertigstellung der Erschließung ist noch im laufenden Jahr vorgesehen.
2. Von einem Gemeinderat wurde die Beschattung in der Hinterhagstraße angesprochen. Durch hochwachsende Bäume (in Richtung Sportplatz) wird eine zunehmende Verschattung von Wohngebäuden wahrgenommen. Seitens der Gemeindeverwaltung wurde mitgeteilt, dass die Angelegenheit bereits mit dem zuständigen Förster besprochen wurde. Dieser habe zugesagt, sich darum zu kümmern. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Bäume auf dem Parkplatz der Feuerwehr mittlerweile ebenfalls sehr groß seien. Die Verwaltung gab an, dies zu prüfen.
3. Zu den Glasfaserarbeiten wurde festgestellt, dass im Bereich des Gemeindehauses Straßenabschnitte teilweise bereits erledigt wurden, jedoch nicht durchgängig bis zum Gebäude. Auch in der Badstraße seien erneut Aufgrabungen erfolgt. Seitens der Verwaltung wurde erläutert, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Der Gehwegbereich wurde zwar bereits hergestellt, die Anschlussarbeiten müssten jedoch noch erfolgen. Teilbereiche sind aufgrund parallel laufender Baustellen noch offen. Unterschiedliche Bautrupps seien im Einsatz, weshalb es zu unterschiedlichen Ausführungsständen kommt.