
Müllsammlung an der Mannheimerstraße
War das eine Freude!!! Zu unserem Müllsammeltermin am 21.03.26 trafen die Unterstützer vom letzten Termin wieder ein und so konnten wir ohne große Absprachen mit Rita und Jörg den Rest der Mannheimer Straße vom Müll befreien. Auf den ersten Blick schien die Müllsituation gar nicht so gravierend zu sein, doch bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass der Boden mit kleinteiligem Müll übersät war.
Alle möglichen Arten von Zigarettenkippen waren zu finden, sogar die Mundstücke von russischen Papyrossy. Ebenso viel Bonbonpapier und Scherben von Plastikgegenständen, die bereits auf dem Weg zur Verwandlung in Mikroplastik waren. Zudem konnten wir die Mörtelreste von privaten Baumaßnahmen bestaunen, die auf der Erde zwischen den Heckenpflanzen entsorgt wurden. Recht schnell füllten sich unsere Sammelbehälter und wir hatten Mühe, die interessanten Kleidungsstücke, die wir auch immer finden, noch unterzubringen.
Hochzufrieden haben wir diese Sammeltour beendet, in dem Bewusstsein, durch das Einsammeln der giftigen Zigarettenkippen und Plastikteile unser Grundwasser zu entlasten. Zumal am folgenden Tag (22.03.26) weltweit der Tag des Wassers begangen wurde. Dieser Tag erinnert weltweit, wie kostbar dieses Element ist. Ohne Wasser kein Leben. Es heißt, dass alles Leben im Wasser seinen Anfang nahm und auch unser Körper zum großen Teil aus Wasser besteht. Dieses kostbare Gut sollten wir nicht gedankenlos vergeuden. Wir sollten unsere Gewässer wie auch unser Grundwasser behüten und sauber halten.
Waltraud und Stephie
Forest Cleanup Day
Zur „Waldputztag“-Aktion der AG Umwelt sind zwei Väter mit ihren Töchtern und eine Frau zum Treffpunkt gekommen. Unser Förster Friedhelm Booms verteilte Greifzangen und Müllsäcke und los gings durch den Wald über den Mountainbike-Parcours und zum Waldspielplatz, den die Kindergartenkinder gerne nutzen. Lara und Ella waren fleißig dabei und entdeckten mit Adlerblick auch die kleinsten Plastikfetzen. Wir konnten feststellen, dass vergleichsweise wenig Müll herumlag, sodass wir diesen Bereich innerhalb einer Stunde gesäubert hatten.
Der Förster sammelte noch die Plastik-Wuchshüllen aus den bereits etablierten Neuanpflanzungen ein und wir nahmen uns noch den Waldrandweg Richtung LIDL vor. Dort sammelten wir sehr viele Glasscherben ein. Es scheint einigen Menschen Spaß zu machen, Glasflaschen zu zerdeppern ohne daran zu denken, dass die scharfkantigen Glasscherben barfuß laufenden Menschen und Hundepfoten erheblichen Schaden zufügen könnten. Hinter den Sitzbänken fanden wir leere Flaschen und Dosen, die nach dem Genuss einfach nach hinten geworfen werden, obwohl neben der Bank ein Mülleimer installiert ist. Und am Boden vor den Bänken lagen jede Menge Zigarettenkippen und Kronenkorken, die fallengelassen wurden, als sie nicht mehr gebraucht wurden. Vor allem Zigarettenkippen mit dem darin enthaltenen Nikotin zählen zu den Giften, die wir in der Umwelt nicht haben wollen.
Manche Hundehalten scheuen sich aber auch nicht, die mühsam im Hundebeutel aufgenommene Hinterlassenschaft des Hundes in den Wald zu werfen. Im Beutel verrottet das Zeug nicht, dann lieber ohne Umverpackung aus dem Weg räumen. Und wenn der Hundekotbeutel auch noch im Brombeergebüsch in Augenhöhe hängenbleibt, sieht das besonders „beschissen“ aus!
Die Müllsammlung im März hat den Vorteil, dass der Müll noch gut sichtbar ist und die Entfernung mit Greifzange leichter gelingt, als wenn Gras und Brombeerranken oder ähnliche Pflanzen drüber gewachsen sind. Natürlich achten wir beim Müllsammeln darauf, dass wir brütende bzw. Nachwuchs aufziehende Tiere nicht stören.
Dr. Pia Lipp, Sprecherin der AG Umwelt (agumwelt@egg-leo.de)