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Dies und das

Bernd Kohlhepp alias „Herr Hämmerle“ strapaziert die Lachmuskeln in der Hildthalle

Am 29. März 2026 fand in der gut besuchten Hildthalle eine mitreißende Comedy-Veranstaltung mit Bernd Kohlhepp, besser bekannt als Herr Hämmerle aus...
Ein Mann in einem auffälligen Anzug steht auf einer Bühne mit einer auffälligen Kulisse, bereit, das Publikum zu unterhalten. Die Szene ist auf einer Bühne komponiert, mit einem Mann im Mittelpunkt, der sich leicht nach rechts vom Zentrum lehnt, was eine dynamische Asymmetrie erzeugt. Links von ihm steht ein einzelner Stuhl, während rechts ein Mikrofonständer und ein Notenständer platziert sind. Im Hintergrund dominieren große, beleuchtete Buchstaben „H!“ und eine Vorhangkulisse. Die Komposition nutzt die Tiefe der Bühne, um den Darsteller vom Hintergrund zu trennen und den Fokus auf seine Präsenz zu lenken. Die Aktionen des Mannes, mit weit ausgestreckten Armen und einem offenen Ausdruck, zeigen eine performative Geste
Foto: Stadt Weinsberg

Am 29. März 2026 fand in der gut besuchten Hildthalle eine mitreißende Comedy-Veranstaltung mit Bernd Kohlhepp, besser bekannt als Herr Hämmerle aus Bempflingen, statt.

Unter dem Titel „Escape Rooms – Alles im grünen Bereich“ zog der Entertainer das Publikum sofort in seinen Bann. Stimmgewaltig betrat er die Bühne und eröffnete den Abend mit seinem einprägsamen Lied „Hämmerle kommt“. Bereits in den ersten Minuten verstand es Hämmerle, die Anwesenden mit seinem scharfen Witz und seinem charmanten Auftreten zu fesseln. Er erzählte humorvoll von seiner geliebten Ehetherapeutin, Frau Dr. Schöntal, die ihm und seiner Frau Sabine einen gemeinsamen Abendessenstermin vorschlug. Dies führte zu der amüsanten Frage: „Muss do mei Fra mit?“ Trotz der guten Ratschläge konnte auch sie die Trennung nicht verhindern. Hämmerle, der nach dem Motto lebt: „Dürfen wollen ist besser als müssen sollen“, präsentiert sich als junggebliebener Single, der sich den Gegebenheiten anpasst und fortan nur noch „H“ heißt, wie Age, oder Ätsche Gäbele. Zum passenden Song „I bin de Ätsch“ ließ das Publikum die Hände klatschen und war vollends begeistert.

Ein weiteres Highlight war Hämmerles neuer Saugroboter namens „Harald“, der lieber Steuererklärungen macht, während der Bempflinger selbst das Putzen übernimmt. Mit viel Humor verwandelte er den klassischen Enkeltrick in den „Opatrick“, bei dem sein nicht existierender Enkel Justin das ganze Haus nach verlegten Goldmünzen durchsuchte. Am Ende war das Haus komplett ausgeräumt und der Garten umgegraben, doch die Goldmünzen waren nie da – eine geniale Pointe.

Der Ausflug in den Escape-Room „Zombieland Bempflingen“ mit seinen Freunden Brodbeck und Sauter endete in einem chaotischen Desaster. Auch der Besuch der Staatsoper, währenddessen er in seinem orangefarbenen TSV Bempflingen Trikot „Schillers Räuber“ erlebte, brachte unerwartete Wendungen. Nach der Pause stellte die unverwüstliche Frau Schwertfeger das Publikum mit ihrem Bericht über die Flucht aus dem Seniorenheim im Wäschereifahrzeug auf die Probe. Ihr Ziel war es, noch einmal das Kap Arcona zu sehen, und das Vesperbrot durfte dabei natürlich nicht fehlen. Mit dem Lied „I mag Vesperbrot“, das zur Melodie von „I love rock’n’roll“ dargeboten wurde, bebte der Saal und die Stimmung war ausgelassen. Der Abend endete mit einer wohlverdienten Zugabe, die das Publikum nach lang anhaltendem Applaus forderte. Insgesamt war es ein gelungener Abend voller Lachen, Musik und unvergesslicher Momente, der die Zuschauer mit einem breiten Grinsen nach Hause entließ.

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Nachrichtenblatt für die Stadt Weinsberg
NUSSBAUM+
Ausgabe 14/2026
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