Bücherei Gärtringen
Bismarckstr. 16/2 / Tel.: 923-2600
E-Mail: buecherei@gaertringen.de
Unsere Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag,Freitag von 16.00 – 20.00 Uhr und Dienstag von 10.00 – 13.00 Uhr
Ganz aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserer Internetseite: www.buecherei-gaertringen.de
Im Rahmen einer Lesung mit Musik & Gesang präsentierte Rainer Imm seinen neuen Roman „Free Solo“, musikalisch souverän unterstützt von Bernhard Mohl. Der gesellschaftskritische Plot handelt vom Aufstieg eines Arbeitersohnes in die Welt der Akademiker, der seine Herkunft und Prägung aus Kindheit und Jugend nur bedingt ablegt und trotz seines verträglichen Charakters in herausfordernden Situationen zu Gewalt neigt. Ein ernstes Thema, das das Duo durch locker geworfene Worte und Töne unterhaltsam performte. Interaktiv wurde das Publikum mit Texttafeln zum Singen animiert, ein spaßiges Quiz zum Thema Gärtringen gelöst und eine musikalische Zugabe krönte den Abend. In der eingebauten, vom Team der Bücherei bewirteten Pause war Zeit zum Austausch der Gäste untereinander und auch Rainer Imm war launig und gesprächsbereit mittendrin. Sogar eine Zugabe musikalischer Art war geboten, bevor die komplett stimmungsaufgehellten Gäste von Elisabeth Saier verabschiedet wurden.
Imm, Lesung, Mohl, Musik, Gesang, beide, gastierten bereits zum vierten Mal gewohnt gut gelaunt und mit Herzblut bei einer Veranstaltung der Bücherei in der Villa Schwalbenhof, zuletzt 2023.
Aufgeben können die anderen– Sternstunden der Frauen – Band 1 – von Lena Johannson
Paris, 1918: Alice ist leidenschaftliche Schwimmerin. Sie trainiert hart, und obwohl sie immer besser wird, hadert sie: Warum ist weiblicher Leistungssport noch immer verpönt? Doch sie ist nicht allein, der Frauensportverband, den sie gründet, hat regen Zulauf. Ihr Ziel: die Olympischen Spiele 1920 für Frauen zu öffnen – und zwar in allen Disziplinen.
In der Liebe wollen wir frei sein– Sternstunden der Frauen – Band 2– von Susanne Lieder
1971 – Missstände aufdecken und die Menschen wachrütteln – dafür ist Juliane Journalistin geworden. Kaum hat ihre beste Freundin Marianne einen Ring am Finger, ist all ihre Selbstständigkeit dahin. Auch Juliane träumt von der großen Liebe, aber auf Augenhöhe. Wenn da nur nicht die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft wäre. Dann entbrennt die Debatte um den Paragraphen 218, und Juliane muss Stellung beziehen.
Farben, die das Leben malt: Die hundert Jahre von Lenni und Margot – von Marianne Cronin
Die siebzehnjährige Lenni leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fassen sie einen Plan: Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins.
Mathilde und Marie – von Torsten Woywod
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Hier gibt es lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt, begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Das gute Leben – von Nadine Schneider
Christina erbt das Haus ihrer Großmutter Anni. Hier, in einem kleinen Dorf bei Nürnberg, ist sie bei Anni aufgewachsen: Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland flieht. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzieht. Zögernd verabschiedet sich Christina von Anni und ihrem Haus. Immer tiefer versinkt sie in ihren Erinnerungen und allmählich erkennt sie, was sie ihrer Großmutter verdankt: die Freiheit, loszulassen und selbst den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist.
Lebensbande– von Mechthild Borrmann
Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Sie werden zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. 1945 werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzuholen, gibt Lieselotte alles auf, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...