Am vergangenen Freitag stand die Besichtigung des SWR-Funkhauses in Stuttgart auf dem Programm der Dorfentwicklung.
Pünktlich mit der Bahn angereist, wurde unsere Gruppe herzlich und kompetent von einer Studentin zur Führung in verschiedene Stationen des Gebäudes empfangen.
Ein erster Schwerpunkt war das SWR-1-Hörfunkstudio, in dem von den Redakteurinnen und Moderatorinnen Stefanie Anhalt und Janet Pollok die Arbeit erläutert und Fragen aus der Gruppe beantwortet wurden. Dortiger Höhepunkt war die stille Anwesenheit im Studio bei der Live-Moderation des Nachmittagsprogramms.
Ein weiterer Besichtigungsort war das „Schallarchiv“ im Funkhaus. Dort lagern zigtausende Schallplatten, CDs und andere Tonträger, die jetzt nach und nach digitalisiert werden sollen.
Die älteren Hörerinnen und Hörer erinnern sich sicher noch an die Radiosendung „Sie wünschen, wir spielen“ aus dem „Schallarchiv“. Auf dem Boden sieht man dort die Bremsspuren von Rollschuhen, die zum Anfahren der Regale genutzt wurden, um möglichst schnell die Hörerwünsche erfüllen zu können.
Nach der Besichtigung weiterer Studios fand sich die Gruppe vor dem Nachrichtenstudio ein, in dem Florian Buchmaier die 18.00-Uhr-Nachrichten moderierte und danach für Auskünfte zu seiner Arbeit zur Verfügung stand.
Voller guter Eindrücke und gut gelaunt begab sich die Gruppe danach auf den Weg in die Heimat, die wir aufgrund der Verspätung des planmäßig vorausfahrenden Zuges sogar eine halbe Stunde früher als geplant erreichten. Manchmal haben Verspätungen der Bahn auch eine gute Seite.


