Seit etwa zwei Monaten dreht sich bei den 2- und 3-Jährigen der Eulengruppe alles rund um die Feuerwehr. „Feuerwehr“ ist nämlich der Titel des Projekts, für welches sich die Kinder mit einer demokratischen Abstimmung entschieden haben. Ein besonderes Interesse kam dabei den verschiedenen Typen von Feuerwehrautos, wie dem Drehleiterfahrzeug oder dem Löschgruppenfahrzeug, entgegen. Bei so einem großen Interesse klangen täglich Sätze wie „Alarm, Feuer, die Feuerwehr muss kommen!“ durch den Kindergarten.
Dieser Spruch sollte im Mai in Erfüllung gehen. Es gab zwar glücklicherweise kein Feuer, aber tatsächlich kam uns die Feuerwehr besuchen. In drei verschiedenen Fahrzeugen waren sie gekommen, wie die Kinder mit Begeisterung bemerkten und es jedem erzählten, der noch nicht davon gehört hatte. Voller Vorfreude, aber auch mit einer ebenso großen Schüchternheit begaben sich die Kinder nach draußen zur Feuerwehr. Dort wurden ihnen die verschiedenen Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehrmänner vorgestellt und schon war das Eis gebrochen.
Danach ging es zu den Fahrzeugen und es hieß „aufgesetzt und los geht die Fahrt!“ Zumindest wären die Kinder am liebsten direkt mit den Fahrzeugen zum nächsten Einsatz gesaust. Denn obwohl sich die Kinder „nur“ in stehende Fahrzeuge setzten, fühlte es sich für sie schon fast wie ein richtiger Einsatz an. Das lag vor allem an der kurzen Aktivierung von Blaulicht und Martinshorn.
Noch lange danach blieb die Lautstärke der Sirene ein immer wieder aufkommendes Gesprächsthema in der Kindergruppe. Zum Schluss kam noch der Höhepunkt für die Eulen. Sie durften mit zwei echten Feuerwehrschläuchen unsere Hecke „löschen“. Dabei hatten sie nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch viele Fragen. Wo kommt das Wasser her? Was ist das für ein Teil? Warum sind die Schläuche so lang? Nachdem der Wissensdurst der Kinder gestillt war, hieß es auch schon Abschied nehmen. Tschüss, liebe Feuerwehr, vielen Dank für euren Besuch!
Joel Roozenbeek


