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Besuch im Ostergarten der Stadtmission Pforzheim

Die Kinder der kleinen Jungschar und des Bibelclubs aus Sprollenhaus besuchten den Ostergarten der Stadtmission Pforzheim. Dort erwartete sie eine eindrucksvolle...
Eine große Gruppe von Kindern und Begleitpersonen aus Sprollenhaus steht vor dem Eingang des Ostergartens der Stadtmission Pforzheim. Über ihnen hängt ein Banner mit der Aufschrift „Ostergarten“. Die Kinder tragen Jacken und Rucksäcke, einige halten Informationsmaterial in den Händen. Die Gruppe besuchte gemeinsam die Ausstellung zur Passions- und Ostergeschichte.
Kinder der kleinen Jungschar und des Bibelclubs aus Sprollenhaus mit den ehrenamtlichen Mitarbeitenden beim Besuch des Ostergartens der Stadtmission Pforzheim.Foto: Thorsten Keller

Die Kinder der kleinen Jungschar und des Bibelclubs aus Sprollenhaus besuchten den Ostergarten der Stadtmission Pforzheim. Dort erwartete sie eine eindrucksvolle Zeit- und Gefühlsreise durch insgesamt zehn Stationen, die die Passions- und Ostergeschichte anschaulich und erlebbar darstellten.

Begleitet von einem Mitarbeiter, wurden die Kinder durch die einzelnen Szenen geführt. Nach dem Durchschreiten des Stadttores von Jerusalem führte ein Kiesweg auf einen orientalischen Markt, der etwa 2.000 Jahre in die Vergangenheit versetzte. Dort konnten Lebensmittel probiert werden, die es bereits zur Zeit Jesu gab, darunter Datteln, Feigen und Nüsse. Außerdem erhielt jedes Kind einen kleinen Stein als Symbol für die Lasten, die Menschen mit sich tragen. Dieser begleitete die Gruppe durch die weiteren Stationen.

Im Anschluss erlebten die Kinder das letzte Abendmahl, bei dem ungesäuertes Brot gekostet werden konnte. Weiter ging es in den Garten Gethsemane, wo das Gebet Jesu thematisiert wurde, bevor die Gruppe schließlich nach Golgatha geführt wurde. Dort wurden die Ereignisse rund um die Kreuzigung eindrucksvoll dargestellt. An dieser Station konnten die Kinder ihre mitgetragenen Steine vor dem Kreuz ablegen, als Zeichen dafür, dass Jesus die Last der Menschen auf sich nimmt.

Der Weg führte anschließend zur Grabkammer Jesu. Der Stein vor dem Grab war weggerollt, und ein helles Licht mit der Botschaft „Er ist nicht hier, er ist auferstanden“ machte die Auferstehung auf eindrucksvolle Weise sichtbar. Durch einen schmalen Gang gelangte die Gruppe schließlich in den Garten der Auferstehung, einen hell gestalteten Raum mit Blumen, Vogelstimmen und einem plätschernden Wasserfall als Symbol für neues Leben und Hoffnung.

Für die Kinder war der Besuch ein bewegendes und eindrucksvolles Erlebnis. Die Leidensgeschichte Jesu und die Osterbotschaft wurden auf anschauliche und lebendige Weise vermittelt. So konnten die Teilnehmenden erfahren, welche Hoffnung die Auferstehung Jesu für Menschen bis heute bedeutet. (tk/mk)

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Wildbader Anzeigenblatt mit Calmbacher Bote und den Amtlichen Bekanntmachungen von Enzklösterle
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Ausgabe 16/2026
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