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Biotonne – unser aller Beitrag zur Energiewende und mehr

www.schriesheimer.ökostromplus.de unabhängig und parteiübergreifend Küchenabfälle, Gartenabfälle, kleinere Mengen an Grünschnitt, Zimmerpflanzenreste...

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unabhängig und parteiübergreifend

Küchenabfälle, Gartenabfälle, kleinere Mengen an Grünschnitt, Zimmerpflanzenreste oder der nicht mehr ganz so frische Blumenstrauß – all diese Abfälle sind wertvoll für die Biotonne. In der Bioabfallvergärungsanlage der AVR in Sinsheim, der AVR BioTerra GmbH & Co. KG, wurden 2024 ca. 50.000 Tonnen Biomüll in Kompost und Biogas (Biomethan) verwandelt. Die Anlage ist so dimensioniert, dass sie noch weitaus mehr leisten könnte: Bis zu insgesamt 73.000 Tonnen Biomüll wären verwertbar. Im Jahr käme man dann auf rund 35 Millionen (!) kWh Gasertrag. Bevor das Biomethan in das Gasnetz eingespeist werden kann, durchläuft es einige Aufbereitungsschritte sowie die Abtrennung von Kohlendioxid (CO2).

Wichtig für eine gut funktionierende Biomethanerzeugung ist die Qualität des angelieferten Biomülls. Sind Fremdstoffe enthalten, ist der Biomüll wertlos. Plastik ist hier also wirklich fehl am Platz, selbst die sogenannten kompostierbaren Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne. Es dauert Jahre, bis sich diese Sorte Plastik abbaut. Ebenfalls gehören keine Hygieneartikel in diese Tonne, wie z.B. Windeln, oder andere Fremdstoffe wie Metalle, Leder, Staubsaugerbeutel, Steine oder Kies. All diese Fremdstoffe können in der AVR-Anlage nicht verwertet werden und der Biomüll muss dann als Restmüll entsorgt werden.

Die AVR Sinsheim gewinnt außerdem Fernwärme im hauseigenen Blockheizkraftwerk. Der Brennstoff stammt vorwiegend von den Grünschnittsammelplätzen im Rhein-Neckar-Kreis. Jährlich werden bei der Fernwärmeerzeugung ca. 12.500 Tonnen CO2 eingespart.

Es lohnt sich also, den Müll zu trennen und sortenreinen Biomüll zu sammeln. Wenn beim Garten viel Grünschnitt anfällt, dann ist ein AVR-Grünschnittsammelplatz eine gute Adresse. Sie tragen so zur Energiewende vor Ort bei.

Und wenn Sie jetzt zum „Schriesheimer Ökostrom+“ wechseln, dann leisten Sie einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Energiewende und unser Schriesheimer Gemeinwohl. Übrigens, unser Kooperationspartner, die Elektrizitätswerke Schönau, bieten ebenfalls hochzertifiziertes Biogas an. Wenn Sie dort den Tarif „Biogas Klima Pro“ mit mindestens 65 % Biogasanteil wählen, erfüllen Sie sogar die Anforderungen des noch gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG).

Für die Schriesheimer Ökostromer
Prisca Henheik

Erscheinung
Mitteilungsblatt der Stadt Schriesheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 21/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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