
In der jetztigen Vegetationspause haben in Abstimmung mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) und von diesem gefördert, Aktive des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Bezirksverband Biet, einen ca. 20 m langen Abschnitt der Hecke des Biotops "auf den Stock gesetzt". Damit wird der radikale Rückschnitt aller Triebe in einer Höhe von 10 bis 50 cm über dem Boden bezeichnet. Diese Methode verjüngt überalterte Pflanzen und regt kräftigen Neuaustrieb an. Tiere können in die benachbarten Abschnitte der Hecke umsiedeln. In 3 Jahren wird der nächste Abschnitt ebenso zurückgeschnitten, so dass in einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren sich die gesamte Hecke erneuern kann. Einzelne große Bäume, sogenannte Überhälter, werden belassen.
Weiterhin wurden noch Totholz- und Steinhaufen angelegt, um die bereits bestehenden Eidechsenburgen mit den aufgehängten Nistkästen in diesem Biotop zu ergänzen; das Wäldchen etwas ausgelichtet. Schadhafte Stellen der alten Steinmauer werden zeitnah noch instand gesetzt.
Im Sommer soll dann die Pflegemaßnahme um dieses Biotop durch eine abschnittsweise Wiesenmahd abgerundet werden.
Das ist aber noch nicht alles unserer Tätigkeit. Es wartet noch weitere Arbeit z. B. auf der 5 ha großen Streuobstwiese in Steinegg auf uns.
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Weiteres unter biet.bund.net
A. Stähle