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Kommunalpolitik

Bitte vor dem Mähen kontrollieren: Wildtiere in den Wiesen schützen

Mit dem Beginn der Mähsaison häufen sich jedes Jahr traurige Vorfälle: Rehkitze, Hasen, Igel und andere Wildtiere werden beim Mähen von Wiesen schwer...

Mit dem Beginn der Mähsaison häufen sich jedes Jahr traurige Vorfälle: Rehkitze, Hasen, Igel und andere Wildtiere werden beim Mähen von Wiesen schwer verletzt oder getötet. Besonders betroffen sind junge Tiere, die sich instinktiv im hohen Gras verstecken und bei Gefahr nicht fliehen.

Naturschützer und Jäger appellieren deshalb dringend an Landwirte, Grundstücksbesitzer und Bewirtschafter von Grünflächen, Wiesen vor dem Mähen sorgfältig zu kontrollieren. Bereits ein kurzer Kontrollgang kann Leben retten. Vor allem Rehkitze sind gefährdet. In den ersten Lebenswochen drücken sie sich bei Gefahr regungslos ins Gras, anstatt wegzulaufen. Für Mähmaschinen sind sie dadurch nahezu unsichtbar. Doch auch Bodenbrüter, Junghasen oder Igel fallen den Maschinen immer wieder zum Opfer. Experten empfehlen zudem, Wiesen möglichst von innen nach außen zu mähen. Dadurch erhalten Tiere eine Fluchtmöglichkeit an den Rand der Fläche. Das Mähen in den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden, da viele Wildtiere dann besonders aktiv oder noch in den Wiesen verborgen sind.

Der Schutz von Wildtieren ist nicht nur eine Frage des Naturschutzes, sondern auch ein Zeichen von Verantwortung und Respekt gegenüber der Natur. Jeder kontrollierte Quadratmeter kann dazu beitragen, unnötiges Tierleid zu verhindern. Denn oft gilt: Ein kurzer Blick vor dem Mähen kann ein Leben retten.

Erscheinung
exklusiv online
von Gemeinde Altbach
18.05.2026
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