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Bundesweites Ranking

Böblingen vorne: Wo es sich in BW am besten leben lässt

Schnelles Netz, Ärzte, Kultur: Ein neues Ranking zeigt, wo im Südwesten es Lebensqualität gibt und wo es daran mangelt.
Die Landeshauptstadt Stuttgart erreicht Platz 15 im Ranking. (Symbolfoto)Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Bei einem bundesweiten Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zur Versorgung von Kommunen mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und vielen anderen Infrastruktur-Angeboten schneidet Baden-Württemberg insgesamt gut ab. In etlichen Städten ist die Versorgung demnach sehr gut. Das geht aus dem «IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge» hervor, der im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris erstellt worden war.

Böblingen kommt darin bundesweit auf Rang elf von insgesamt 10.817 Plätzen. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist auf Platz 15, gefolgt von Karlsruhe mit Rang 17. Etwas weiter hinten - aber dennoch im Bereich sehr gut - kommen Ulm (185), Freiburg (295), Konstanz (528) und Heilbronn (549). Im Bereich «sehr schlecht» ist Bad Rippoldsau-Schapbach (Landkreis Freudenstadt) auf dem letzten Platz in Baden-Württemberg.

Untersucht wurden nach Angaben der IW-Gesellschaftsforschung alle fast 11.000 Gemeinden in Deutschland. Ausgewertet wurden demnach 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin «Spiegel» darüber berichtet.

Bewertet wurden etwa die Versorgung mit Kitas und Schulen, die Anbindung an Autobahnen, Nahverkehr und Flughäfen und die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken, Pflegeeinrichtungen, Theater, Museen, Schwimmbäder, aber auch die Mobilfunkabdeckung und die Breitbandverfügbarkeit.

Weitere Informationen zum Ranking

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat für den Gemeindecheck nach eigenen Angaben alle 10.817 Gemeinden in Deutschland anhand von 17 Indikatoren in fünf Infrastrukturbereichen untersucht. Neben Daten des Statistischen Bundesamts und der Statistischen Landesämter wurden auch andere öffentlich zugängliche Quellen für die empirische Bestandsaufnahme ausgewertet und gewichtet, darunter etwa der Bundesklinikatlas und Suchportale für Ärzte oder Pflege-Angebote. Die durchschnittliche Erreichbarkeit - etwa der nächstgelegenen Schule, Klinik oder des Schwimmbads - wurde den Angaben zufolge unter anderem mit OpenStreetMap errechnet. Für alle Indikatoren der lokalen Daseinsfürsorge wurde ein Index gebildet. Die Ergebnisse bildet das Gutachten in Rankings ab.

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