Schon kurz nach der Eröffnung der Landesgartenschau tauschten die sportlichen Damen ihren wöchentlich einstündigen Gymnastikkurs in der Halle in einen Tagesausflug mit Frischluftgewähr ein.
Staunend wanderten sie im Ellwanger Gartenschaugelände an leuchtend blühenden Blumen-Rabatten vorbei, betrachteten interessiert die Entstehung eines außergewöhnlich vielfältigen Biotops, durch den Rückbau der begradigten Jagst in ihr altes, mäanderndes Bett, oder nahmen Kontakt zu ungewöhnlichen Kreaturen auf. Das behelmte Logo-Pferd der Landesgartenschau fühlte sich jedenfalls in der Gegenwart der Damen wohl.
Es gab vieles zu bewundern und dies wurde dann auch beim Mittagessen im Ellwanger Traditionslokal „Roter Ochsen“ ausführlich besprochen.
Seit fünfundzwanzig Jahren gibt es in Ellwangen zwischen der katholischen Basilika und der evangelischen Stadtkirche einen Durchgang, der jahrhundertelang verschlossen war, die „Ökumenische Tür“. Dies und andere interessante Details einer ehemals kirchenpolitisch wichtigen Stadt, auf deren Schloss Napoleon I. die Landkarte verändert und dabei die württembergische sowie die Kirchengeschichte neu geschrieben hat, kamen bei einer kurzen Stadtführung zur Sprache.
Den ganzen Tag hatte sich das Wetter von seiner schönsten Seite gezeigt und verließ auch die Ausflüglerinnen nicht, als sie unter freiem Himmel vor der Rückfahrt ihren Nachtisch in der Eisdiele naschten.
Ja, mit Brigittes beweglichen Omis ist man auf der sicheren Seite.


