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Bronzemedaille für Lukas Brenn bei den Deutschen Meisterschaften der Männer

Was für ein Wochenende für die Brenn-Brüder! Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer zeigten Lukas und David Brenn eindrucksvoll, dass sie auf...
David und Lukas mit Trainern und VorstandFoto: KSV Tennenbronn

Was für ein Wochenende für die Brenn-Brüder! Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer zeigten Lukas und David Brenn eindrucksvoll, dass sie auf nationaler Spitzenebene absolut mitmischen können. Am Ende durfte vor allem Lukas jubeln: In der Gewichtsklasse bis 82 kg im griechisch-römischen Stil erkämpfte er sich die Bronzemedaille.

Schon im Auftaktkampf gegen Axel Lehner wurde klar: Das wird kein Spaziergang, sondern echte Schwerstarbeit. Lukas traf auf einen körperlich enorm starken Gegner, zeigte aber technisch den besseren Ringkampf. Es entwickelte sich ein intensives Duell, das Lukas alles abverlangte. Dieser Kampf kostete Körner – und zwar nicht nur eine Handvoll, sondern gefühlt gleich den ganzen Vorratsschrank. Durch das neue Turniersystem blieb kaum Zeit, wieder durchzuatmen und die Akkus aufzuladen.

Im zweiten Kampf wartete mit Robert Schröder ein Gegner, den Lukas bereits in der Vergangenheit besiegen konnte. Doch die Strapazen aus dem ersten Kampf waren noch deutlich zu spüren. Lukas kämpfte gewohnt engagiert, musste sich diesmal aber leider knapp geschlagen geben. Ärgerlich, keine Frage – aber wer Lukas kennt, weiß: Aufgeben ist keine Option.

Und genau das bewies er im Kampf um Platz drei. Gegen Alexander Maaß ließ Lukas keinen Zweifel daran, dass diese Medaille mit nach Hause genommen wird. Von Beginn an kontrollierte er den Kampf, blieb konzentriert, setzte seine Aktionen entschlossen um und rang souverän zum Sieg. Bronze! Ein riesiger Erfolg und ein Moment, auf den Lukas und der KSV stolz sein dürfen.

Natürlich könnte man sagen: Da wäre sogar Gold drin gewesen. Aber bei Deutschen Meisterschaften eine Medaille zu gewinnen, ist alles andere als selbstverständlich. Dieser dritte Platz ist eine starke Belohnung für unzählige harte Trainingseinheiten, Schweiß, Disziplin und den erbitterten Ehrgeiz, immer weiterzumachen. Lukas hat gezeigt, dass er zur nationalen Spitze gehört – und diese Bronzemedaille glänzt ganz sicher heller, als der Name es vermuten lässt.

David Brenn zeigt starken Kampfgeist

Am darauffolgenden Tag ging sein Bruder David in der Gewichtsklasse bis 61 kg Freistil auf die Matte. Die Vorzeichen waren allerdings alles andere als optimal: Ein Infekt und das kräftezehrende Gewichtmachen sorgten dafür, dass David nicht mit voller Energie antreten konnte. Kurz gesagt: Der Tank war nicht randvoll, aber der Kampfgeist dafür umso mehr.

Und das zeigte er direkt im ersten Kampf gegen Lukas Bittel. David ließ sich von den schwierigen Umständen nicht beeindrucken und gewann klar. Ein Auftakt nach Maß! Da war sofort zu sehen: Auch wenn der Körper nicht ganz bei 100 Prozent ist, der Wille ist es definitiv.

In der zweiten Runde wartete mit Iannis Luca Lupu eines der Aushängeschilder des Deutschen Ringer-Bundes. David lieferte einen starken Kampf und hielt hervorragend dagegen. Am Ende musste er sich jedoch aufgrund der geringeren Anzahl an Zweierwertungen geschlagen geben – eine dieser Regeln, die man akzeptieren muss, auch wenn man sie in diesem Moment nicht unbedingt mögen möchte.

Besonders bitter wurde es wenig später: Lupu verlor seinen nächsten Kampf trotz Führung. Damit platzte für David gleichzeitig der Traum von einer Medaille. Ein kleines Stück Ringer-Pech war an diesem Tag also ebenfalls mit auf die Waage gestiegen.

Trotzdem kann David stolz auf seine Leistung sein. Unter diesen Voraussetzungen so aufzutreten, einen Kampf klar zu gewinnen und gegen einen Spitzengegner so eng mitzuhalten, spricht für seine Klasse. In voller Form und mit einem Quäntchen mehr Glück wäre an diesem Wochenende sogar Silber möglich gewesen.

So bleibt am Ende ein starkes Fazit: Lukas holt Bronze, David zeigt großes Kämpferherz – und beide beweisen, dass mit ihnen auf Deutscher Ebene absolut zu rechnen ist. Ein Wochenende voller Kampfgeist und der klaren Botschaft: Die Gebrüder Brenn sind da – und sie kommen wieder!

Erscheinung
Tennenbronner Anzeiger – Amtsblatt Tennenbronn
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Ausgabe 24/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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