In diesem Jahr ist die Wiesentaler Heimatstube am Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2026 von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mit dem Internationalen Museumstag machen Museen weltweit auf ihre gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Als ein wichtiges Mittel für den kulturellen Austausch übernehmen sie nicht nur Verantwortung für unser Kulturgut, sondern fördern weltweit Verständigung, Toleranz und Vielfalt.
Die denkmalgeschützte Heimatstube ist wie vor 100 Jahren eingerichtet. Auf 50 Quadratmetern zusammengepfercht lebten damals zeitweise sieben Personen. Hochgewachsene Besucher müssen sich schon mächtig ducken, wenn sie in die „gute Stube“ eintreten. Im Bett liegt der Opa. Das Kinderbettchen mit der Attrappe eines Kleinkinds und die Wiege machen die Enge des Raums vollkommen. Doch vor 120 Jahren waren die fünf Kinder im zugigen Speicher unter den nackten Ziegeln untergebracht – auch im eiskalten Winter.
Mitglieder des Heimatvereins Wiesental haben ein Diorama mit Zinnfiguren in einer Länge von etwa drei Meter erstellt, das diese früheren Verhältnisse des Anwesens zeigt. Es wird am Internationalen Denkmaltag vor der Heimatstube aufgebaut sein, falls es die Wetterverhältnisse zulassen. Es umfasst die Wohnhäuser, Scheunen, Ställe sowie Gärten und Felder.
In einer Sonderaktion entstehen durch Melanie Krämer aus ausgelesenen Büchern mittels Buchfaltkunst dreidimensionale Kunstwerke, von denen in der Küche einige ausgestellt sind. Melanie Krämer erläutert die Vorgehensweise zum Entstehen dieser Werke und führt diese Technik vor. Als weiteres wird Monika Wermuth wieder in der guten Stube zeigen, wie man mit dem Spinnrad Wolle zu Fäden spinnt.
Ausblick:
Freitag, den 24. Juli 2026: Grillfest im Museumshof
Im August: Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt
Freitag, den14.8.2026: Ausgabe der Werzwisch-Kräuter
HPH


