Bast, Eva-Maria: Der Schmuckpalast Teil 1
Antoinette und Louis-François Cartier erfüllen sich einen Traum: Sie eröffnen ihr Juweliergeschäft in der Nähe des prestigeträchtigen Palais Royal. Nach unruhigen Zeiten bricht unter Kaiser Napoleon III. eine neue Ära für die Pariser Juweliere an, und der Laden der Cartiers wird schon bald zu einer exquisiten Adresse. Dann wird Louis-François mit der Umarbeitung der Kronjuwelen betraut, und Antoinette entwirft fieberhaft Schmuckstücke für die Kollektion Cartier. Kann sie mit ihren außergewöhnlichen Kreationen die Kaiserin Eugénie überzeugen?
Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.
Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die fränkische Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.
Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.
Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …
Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut.
Die Kommissarin Livia Grimaldi braucht dringend eine Auszeit und will auf der malerischen Insel Korsika Urlaub machen. Bei einer Führung lernt sie den Archäologen Vincente Guidoni und den mürrischen Teenager Rico kennen. Doch dann verschwindet Vincente spurlos, und plötzlich findet sich Livia inmitten eines gefährlichen Rätsels wieder. Wer steckt hinter den illegalen Ausgrabungen, die Vincente aufdecken wollte? Und warum scheinen die örtlichen Behörden nicht einzugreifen? Obwohl sie sich doch nur erholen wollte, beginnt Livia, gemeinsam mit Rico und einem Historiker, auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell muss sie feststellen, dass die spektakuläre Natur der Insel tiefe Abgründe verbirgt.
Alma ist Niemands Tochter. Sie wächst in den Achtzigerjahren in der Eifel auf, doch das kluge und neugierige Mädchen fühlt sich fremd in seiner Familie. Denn um seine Herkunft wird geschwiegen.
Zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, vermisst noch eine Frau ihre Mutter schmerzlich – Isabell, die 2019 in Berlin lebt. Diese Leerstelle hat ihre Vergangenheit geprägt und beeinflusst noch immer ihre Gegenwart, ihr Fühlen und Denken und ihr eigenes Familienleben.
Als sich Almas und Isabells Wege auf schicksalshafte Weise kreuzen, entfaltet sich zwischen Polaroids und verlorenen Träumen eine Geschichte, die die beiden Frauen über Generationen hinweg verbindet.
Ihr Leben lang waren Niemands Töchter auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, und gemeinsam finden sie ihn, wo sie ihn am wenigsten erwartet haben. Ein berührender Roman über das, was wir verlieren, das, was bleibt – und die Kraft, die man daraus schöpft, das eigene Glück zu suchen.
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.
Nach einem bitteren Verrat kämpft Astraea gegen die Zeit selbst, um den Fluch zu brechen, der Nyte gefangen hält. Sie muss entscheiden, welche unheilige Allianz ihn eher retten wird: ein Pakt mit der Dunkelheit – oder mit ihrem Feind?
Das Tageslicht verlässt die Welt, Drachen erheben sich in die Lüfte und ergreifen Partei für Freund oder Feind. Während sie dem Ende der Welt entgegensehen, kämpfen Götter gegen Götter und Väter gegen Söhne. Denn das Blut, das Astraea und Nyte in unsterblicher Liebe verbindet, ist zu einer Waffe geworden, die alles vernichten kann. Jetzt müssen sie sich endgültig ihrem unausweichlichen Schicksal beugen. Oder das größte denkbare Opfer bringen.
Nach dem Ende des Libertatem ist Astraea fest entschlossen, ihre Freiheit zu bewahren – auch wenn sie dafür ihre wahre Liebe verraten muss. Doch ihre neuentdeckten Kräfte drohen, die bestehende Ordnung der Welt ins Wanken zu bringen. Denn wer sich nicht erinnert, läuft Gefahr, die Vergangenheit zu wiederholen. Währenddessen hat Nyte alle Hände damit zu tun, die blutdürstigen Vampire in Schach zu halten, und seinen hinterlistigen Bruder daran zu hindern, die Macht an sich zu reißen.
Freunde werden zu Feinden, Brüder zu Rivalen, und was lange in den Sternen stand, entfacht nun ein neues Feuer in den Herzen zweier Liebenden, die nie füreinander bestimmt waren.
Astraea gehen zu lassen, würde die Welt vor der Dunkelheit retten, aber Nyte ist kein Held. Und für seine Liebe würde er die Welt in Brand stecken.


