
Seit 10 Jahren unterstützt die Landesregierung Bürgerbusverkehre in Baden-Württemberg. Grund genug, einmal Bilanz zu ziehen und die Beteiligten zur Würdigung des ehrenamtlichen Engagements nach Schwäbisch Gmünd einzuladen. So waren neben den 120 Teilnehmern auch Vertreter der Bürgerbusvereine aus Bad Wimpfen und Bad Rappenau gemeinsam angereist.
Staatssekretärin Elke Zimmer betonte, dass die Angebote weit mehr als Mobilität bedeuten: Sie fördern Begegnungen, den sozialen Zusammenhalt und stärken damit die Lebensqualität im ländlichen Raum.
Die Vorstellung einer Studie durch das Institut Schreier Umfragen & Analysen bestätigte dies eindrücklich:
So müsste rund ein Drittel der Befragten auf viele Aktivitäten ganz verzichten, wenn es diese ehrenamtlichen Angebote nicht gäbe.
Gemeinschaftsverkehre bedeuten aber auch für Ehrenamtliche eine erfüllende, sinnstiftende Beschäftigung.
Gemeinschaftsverkehre ermöglichten Lebensqualität für alle, vor allem für Ältere.
Aber auch Geschäfte oder (Gesundheits)-Dienstleister vor Ort profitierten durch das Angebot.
„Gemeinschaftsverkehre leben für die Gemeinschaft und von der Gemeinschaft: Alle profitieren“, so das Fazit der Referentin Dr. Katja Hericks.
Die Veranstaltung zeigte, wie lebendig und zukunftsfähig die Gemeinschaftsverkehre in Baden-Württemberg sind.


