Bürgermeister Christian Stuber begrüßte in der Festhalle Neckarzimmern interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zum feierlichen Bürgerempfang der Gemeinde Neckarzimmern.
Bürgermeister Stuber nutzte die Gelegenheit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Ausblick auf die kommenden anstehenden kommunalen Aufgabengebiete zu geben.
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von den beiden Nachwuchssängerinnen Mia Hug und Mia Bahler von der Musikschule Mosbach. Unter anderem trugen sie gekonnt das Stück „A Million Dreams“ aus dem Film „The greatest Showman“ vor.
Man habe zwar nicht eine Million Träume hier in Neckarzimmern, so Bürgermeister Stuber, aber dennoch unzählige Ideen und Visionen, die unsere Dorfgemeinschaft voranbringen würden. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Land ohne die erforderliche Finanzausstattung übertragen werden, stehe die Kommune bei der Erstellung der Haushaltsplanung vor großen Herausforderungen. Dadurch werde die Bewältigung der Pflichtaufgaben immer schwieriger, mit der Folge, dass die freiwilligen Leistungen reduziert werden müssen. „Und genau diese Leistungen machen das Leben in einer Gemeinde lebenswert“, stellt er fest. Jedoch sei es in der Vergangenheit immer wieder gelungen, mit dem geringen finanziellen Spielraum einiges zu erreichen. Daher könne trotz der schwierigen Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft geblickt werden, ist sich der Rathauschef sicher. Und so ging sein Dank zunächst an die vielen ehrenamtlichen Helfer aus der Gemeinde für die unbezahlbare Unterstützung. Ohne dieses bürgerschaftliche Engagement wäre in der Gemeinde vieles nicht möglich. Beispielhaft nannte er die Erneuerung der Bewässerungsanlage und die Sanierung des Sportplatzes an der Schleuse. Unter Mithilfe der Mitglieder des FC Phönix Neckarzimmern konnte gemeinsam eine neue Pumpe zur Bewässerung der Sportanlage beschafft und installiert werden. Gleichzeitig habe sich der Verein an den Sanierungskosten des Platzes beteiligt.
Auch der Angelsportverein Haßmersheim konnte durch die Unterstützung der Gemeinde Neckarzimmern auf dem gemeindeeigenen Gelände neben dem Sportheim ein neues Vereinsheim errichten. Darüber hinaus stellte Stuber noch weitere Sanierungsprojekte vor.
So wurde beispielsweise der stark frequentierte Neckartal-Radweg im Bereich des Neckarvorlandes erneuert. Hier stellten die überstehenden Kanaldeckel eine große Sturzgefahr dar.
Auch im Bereich der Waldhütte Neckarzimmern wurden durch die Mitarbeiter des Bauhofs umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. So ist beispielsweise der Boden erneuert und eine Küche installiert worden.
Erfreut zeigte sich Bürgermeister Stuber zudem auch über die Fertigstellung der Schnellladestation im Bereich des Bahnhofs. Die insgesamt vier Ladesäulen, die eine hohe Ladeleistung ermöglichen, werden gut angenommen. Des Weiteren konnte im Bereich der Luttenbachtalstraße eine umfassende Renovierung der Fahrbahndecke in einem Teilbereich realisiert werden.
Ebenso wurde im Bereich der Feuerwehr ein neues Feuerwehrboot angeschafft. Hilfreich war hierbei eine Spende des Badischen Gemeindeversicherungsverbands in Höhe von 10.000 Euro. Bürgermeister Stuber sieht den Vorteil dieses neuen Bootes gerade in Hochwasserlagen, um hier schnelle und effektive Hilfe zu gewährleisten.
Darüber hinaus werden aktuell im Feuerwehrgerätehaus die Sanitäranlagen erneuert. Im Laufe des Jahres ist zudem die Erneuerung der alten Sektionaltore geplant.
Sorge bereitet dem Bürgermeister und der Feuerwehrführung die aktuelle Ist-Stärke der Freiwilligen Feuerwehr Neckarzimmern. Durch private und berufliche Veränderungen haben viele zuverlässige Kameradinnen und Kameraden ihren Wohnsitz verändert, sodass sie nicht mehr in der Gemeinde wohnen. Dies stellt primär ein Problem in der Gefahrenabwehr, insbesondere tagsüber, dar. Da es sich bei der Feuerwehr um eine elementare Pflichtaufgabe einer Gemeinde handelt, hängt die Eigenständigkeit einer Gemeinde vom Bestehen einer leistungsfähigen Feuerwehr ab.
Bürgermeister Stuber stellte die vielfältigen Bemühungen der Feuerwehr zur Gewinnung neuer Mitglieder dar und hoffte, dass einige geeignete Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr finden.
Zusätzlich wurde über die Erneuerung des Dachs an der Friedhofshalle informiert. Aufgrund von nachweisbaren Baumängeln musste das Dach der Friedhofskapelle neu gedeckt werden.
Die Friedhofskapelle steht nun wieder den Trauernden für eine würdige Trauerfeier zur Verfügung.
Bürgermeister Christian Stuber durfte gemeinsam mit dem stellvertretenden DRK-Bereitschaftsleiter Adrian Kautzmann zwei Ehrungen für Blutspender vornehmen. Zum einen wurde Iris Heinrich für 75 Blutspenden geehrt, zum anderen Thomas Klinger für 25 Blutspenden.
Bereitschaftsleiter Kautzmann und Bürgermeister Stuber unterstrichen beide die Wichtigkeit dieses ehrenamtlichen Engagements und die Notwendigkeit von Blutkonserven in der Medizin.
Im Anschluss bot das gemütliche Zusammensein Raum für einen Austausch unter den Mitbürgerinnen und Mitbürgern.