Die Burgfestspiele Jagsthausen präsentieren ein abwechslungsreiches Programm für die 76. Spielzeit. Theaterklassiker, Krimi, Musicals und Familienstücke erwarten die Besucherinnen und Besucher in der historischen Kulisse der Götzenburg.
Eröffnet wird die Spielzeit am 12. Juni mit dem Edgar-Wallace-Klassiker „Der Hexer" – in Kooperation mit den Schauspielbühnen Stuttgart, in einer Bühnenfassung von Axel Preuß. Die Regie übernimmt Künstlerische Leiterin Eva Hosemann.
Im Mittelpunkt steht Mary Lenley, die eine Stelle bei dem zwielichtigen Anwalt Maurice Messer antritt – und bald in ein gefährliches Intrigengeflecht gerät. Gwenda Milton, ihre Vorgängerin und Schwester des berüchtigten „Hexers“, wurde vor wenigen Monaten tot aus der Themse geborgen. Der totgeglaubte „Hexer", ein Meister der Verkleidung, kehrt nach London zurück und sinnt auf Rache, während Scotland Yard im Dunkeln tappt.
Noch vor der offiziellen Spielzeiteröffnung feiert am 30. Mai im Burggraben die Komödie „Eine Sommernacht" von David Greig und Gordon McIntyre Premiere. Das Stück erzählt von der Begegnung zwischen der Scheidungsanwältin Helena und dem Kleinkriminellen Bob in einer Edinburgher Bar.
Was als One-Night-Stand beginnt, entwickelt sich über ein wildes Wochenende hinweg zu einer tiefen Begegnung. Mit Musik und melancholischer Leichtigkeit handelt das Stück von verpassten Chancen und der Suche nach dem kleinen Glück.
Am 6. Juni feiern gleich zwei Kinderstücke Premiere. Im Burghof wird „Pippi Langstrumpf" nach Astrid Lindgren (ab 5 Jahren) gezeigt, im Gewölbe „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" nach Werner Holzwarth (ab 3 Jahren). Während der freche Maulwurf dem Übeltäter auf der Spur ist, zeigt Pippi Langstrumpf in der Villa Kunterbunt, dass man mit Mut, Humor und echter Freundschaft alles erreichen kann.
Auch 2026 ist Goethes „Götz von Berlichingen" wieder fester Bestandteil des Programms im Burghof. Regisseurin Laura Remmler entwickelt ihre Jubiläumsinszenierung weiter und bringt das Stück erneut auf die Burghofbühne. Der Kampf des Ritters Götz gegen Verrat, höfische Intrigen und den aufständischen Bauernkrieg ist laut den Veranstaltern „aktuell wie nie".
Gleich zwei musikalische Produktionen stehen auf dem Spielplan. Ab dem 16. Juli gastiert „Das ABBA Konzert – Dancing Queen" an elf Abenden im Burghof, in Kooperation mit den Gandersheimer Domfestspielen.
Ab dem 19. Juni bringt Mel Brooks' „Frankenstein Junior" schwarzen Humor und turbulente Verwicklungen auf die Bühne – ein Musical, in dem der junge Dr. Frankenstein in Transsilvanien das verrückte Erbe seines Großvaters antritt und dabei ein Monster mit überraschenden Talenten erschafft.
„Wenn man Kunst einfach als ‚Wahrnehmung der Anderen‘ betrachtet, dann ist jeder Besuch eines Museums, einer Theateraufführung, eines Filmes, Konzertes oder das Lesen eines Buches ein Fenster in eine andere Welt“, sagt die Künstlerische Leiterin Eva Hosemann. „Durch eine andere Perspektive kann sich unser Blick auf unsere eigene Welt verändern, erweitern und bereichern.“
Karten sind auf der Webseite der Burgfestspiele www.burgfestspiele-jagsthausen.de. Oder direkt über Reservix erhältlich. Die Burgfestspiele danken dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Heilbronn, der Gemeinde Jagsthausen sowie Hauptsponsor Adolf Würth GmbH & Co. KG und weiteren Förderern für ihre Unterstützung.



