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Bildung

Carl-Theodor-Schule bei Cinéfête

Schüler genießen das Filmfestival Nirgends kommt dem Kino eine derart herausragende Stellung zu wie bei unseren französischen Nachbarn. Dort gibt...
Schüler stehen in einer Reihe nebeneinander und halten den Daumen hoch. Im Hintergrund sieht man Filmplakate
Die Neuntklässler Jesper, Chayenne, Jakob, Dion, Til, Ethem, Isajah, Leo, Selma, Iman und Marie fanden ihren Besuch bei Cinéfête spitze.Foto: Edith Sontheimer (CTS)

Schüler genießen das Filmfestival

Nirgends kommt dem Kino eine derart herausragende Stellung zu wie bei unseren französischen Nachbarn. Dort gibt es mit dem Centre national du cinéma et de l´image animée (CNC) nicht nur eine beim Kulturministerium angesiedelte Behörde zur Förderung des Films, sondern diese verzeichnet entgegen dem globalen Trend auch einen Zuwachs bei den Besuchern der Lichtspielhäuser.

Vor diesem Hintergrund erschien es den Französischlehrerinnen und -lehrern der Carl-Theodor-Schule geradezu unumgänglich, mit ihren Klassen das Filmfestival Cinéfête in Mannheim zu besuchen. Bei diesem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, französische Filme im Original (mit Untertiteln) auf der großen Leinwand zu sehen und ihre Eindrücke mit pädagogischem Begleitmaterial zu vertiefen und auszudrücken. Auf diese Weise können sie nicht nur ein Stück französische Kultur atmen, sondern trainieren zugleich ihre sprachlichen Fähigkeiten.

Traum von einer besseren Welt

Begleitet von ihren Lehrerinnen Barbara Bethke und Lea Hegemann durften die 8. Klassen im Cinema Quadrat den Film „Gagarine“ / „Gagarin – Einmal schwerelos und zurück“ sehen: Yuri wächst ohne richtige Zukunftsperspektive in einer Hochhaussiedlung auf und träumt von einer besseren Welt. Doch als sein Zuhause abgerissen werden soll, entdeckt er dessen Wert und setzt sich leidenschaftlich für deren Erhalt ein.

Juwelendiebe

Für ihre 9. Klasse hatte Edith Sontheimer mit „Un p’tit truc en plus“ / „Was ist schon normal“ eine Komödie aus dem Jahr 2024 herausgesucht, die ihr von ihren Kontakten in Lyon ans Herz gelegt worden war: Als die Flucht nach einem Coup aus dem Ruder gerät, geben sich die Juwelendiebe Lucien und Paulo spontan als Betreuer und Schützling aus und schließen sich einer Reisegruppe behinderter Menschen an. Eigentlich wollen sie nur ein paar Tage untertauchen, doch bei dem Aufenthalt mitten im Nirgendwo wachsen ihnen ihre Mitreisende ans Herz und die Dinge entwickeln sich anders als gedacht. Ein Film, der ins Herz geht – und das ließen auch die Schülerinnen und Schüler erkennen: 90 Minuten starrten sie gebannt auf die Leinwand und äußerten sich hinterher äußerst positiv. „Es kam noch nie vor, dass wirklich alle den Film gemocht haben!“, freute ich auch Französischlehrer Clemens Meyer. (mey)

Erscheinung
exklusiv online
von Carl-Theodor-SchuleRedaktion NUSSBAUM
23.03.2026
Orte
Schwetzingen
Kategorien
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Panorama
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