Ob und wie das Amtsblatt in Zukunft erscheinen und den Bruchsalern zur Verfügung gestellt wird, war ein Tagesordnungspunkt der vergangenen Gemeinderatssitzung. Die CDU-Fraktion, wie auch alle anderen Mitglieder des Gemeinderates, stimmten der Vorlage der Stadtverwaltung zu, in der die zukünftige Erscheinungsweise und Verteilung des Amtsblattes und dem dazu eingegangenen Angebot eines Unternehmens beschrieben war. Stadtrat Prof. Werner Schnatterbeck nahm dazu kurz Stellung und verwies darauf, dass es keine Wahl zwischen Angeboten gebe, da nur eines vorliege. Was allerdings vom Gemeinderat entschieden werden könne, sei zum einen die Beibehaltung des Mediums „Amtsblatt“ und zum anderen die dafür angebotenen Konditionen.
Die CDU-Fraktion will mit dem weiteren Erscheinen dieser Publikation sicherstellen, dass auch zukünftig über Vorankündigungen und Nachberichte die Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger über Veranstaltungen im gesellschaftlichen, kirchlichen, sportlichen und kulturellen Bereich umfassend informiert bleiben und den Vereinen eine Möglichkeit geboten wird, ihre Aktivitäten transparent zu machen. Letztlich „wirke dies dann auch als Klammer zwischen Kernstadt und den fünf Stadtteilen“. Die CDU akzeptiert damit auch die Forderung des anbietenden Verlages, dass es auf die ersten vier Jahre bezogen eine aufsteigenden Abopreis geben wird, der dann ab dem vierten Jahr drei Euro monatlich betragen wird – für die Printausgabe des Amtsblattes und einen Euro für die digitale Ausgabe (E-Paper). Damit, so Schnatterbeck, liege man im ersten Jahr der Neuregelung unter den bisherigen 130.000 Euro pro Jahr. Und ab dem vierten Jahr ergebe sich dann eine deutliche Verbesserung für die Stadt. Im Übrigen sehe man in der preiswerteren Digital-Ausgabe eine zeitgemäße Alternative zur Papierform, was dann auch Ressourcen spare.
Für die CDU-Fraktion
Hans-Peter Kistenberger