
Zwischen 18 und 22.30 Uhr füllte sich das Sekt-Forum stetig, manche Gäste angekündigt, andere spontan, alle mit derselben Idee im Herzen: gemeinsam Gutes tun. Der Charity-Treff erinnerte an frühere Jahre wie beim Festival der guten Taten mit der legendären Eisbar vor dem Eingang. „Es ist wie in alten Zeiten“, hörte Dexheimer immer wieder – ein Satz, der an diesem Abend beinahe zum Motto wurde.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Gundula Kröger hatte er den Charity-Sekt- und Glühweintreff intensiv vorbereitet: Über hundert Besucher kamen, darunter alte Weggefährten, Freunde und Überraschungsgäste wie die 70. Stadtprinzessin Helen I. mit dem Vorsitzenden der Neckargemünder Karnevalsgesellschaft Matthias Strifler, der frühere Bürgermeister Oskar Schuster, der amtierende Bürgermeister Jan Peter Seidel und FW-Stadtrat Steffen Wachert. Aus Mauer schaute Altbürgermeister Erich Mick vorbei – und als schließlich Triathlon-Legende Timo Bracht, ein langjähriger Freund des Gastgebers, eintraf, wurde einmal mehr sichtbar, wie weit die Verbindungen des sportlich engagierten Veranstalters reichen.
Im Mittelpunkt des Abends stand der gute Zweck. Mit einem Unkostenbeitrag unterstützen die Teilnehmenden das Neckargemünder Projekt Neckarfrische, das den Chillbereich am Neckarlauer fördert. Konkret wird damit der Erwerb eines neuen Wald-Sofas in Höhe von 1.200 Euro ermöglicht – ein Stück Aufenthaltsqualität, das zugleich symbolisch für die Verbindung zwischen Stadt, Fluss und Gemeinschaft steht. Eine Zuwendung für die Stadt, die Bürgermeister Seidel gerne annahm.
Zwischen Glühwein und Quiche wurde viel gelacht, besonders als scherzhaft diskutiert wurde, wer das geplante Wald-Sofa des Projekts Neckarfrische künftig zuerst nutzen dürfe. Gundula Kröger brachte augenzwinkernd „Time Slots“ ins Spiel, was prompt allgemeine Heiterkeit auslöste. Für zusätzliche Schmunzler sorgte ein Bild, das als Geschenk eines Grafikerfreundes aus dem Schwarzwald per Post eingetroffen war und die Botschaft „Markus und Gundula chilled mal wieder“ trug – eine kleine, liebevoll gemeinte Betriebsanleitung, wie Dexheimer schmunzelnd anmerkte. Der Gastgeber nutzte den Abend auch, um seiner Frau zu danken, die als Apothekerin täglich ein offenes Ohr für die Menschen hat und hier als entscheidender Mit-Motor und Impulsgeberin wirkte.
Zu vorgerückter Stunde kredenzte Markus Dexheimer den „Alte Brücke“-Sekt, Edition Heidelberg, dessen Name Programm war, denn der Abend schlug Brücken – zwischen Generationen, zwischen Vereinen, zwischen alten Kontakten und neuen Impulsen. Viele Gäste äußerten den Wunsch, dass ein solcher Treff wieder regelmäßiger stattfinden könnte.