Ein Schritt nach vorne: Tänzer*innen werden zu Choreograf*innen
Am Freitag, 15. Mai 2026, 20:00 Uhr, zeigt das Dance Theatre Heidelberg des Theaters und Orchesters Heidelberg im Zwinger 1 zum ersten Mal die diesjährige Ausgabe der Produktion »Freiraum«.
An drei Abenden im Mai erhalten die Tänzer*innen des DTH erneut die Möglichkeit, ihre choreografischen Fähigkeiten zu entwickeln und zu präsentieren. Dieses Jahr feiern vier neue Choreografien Premiere. Dabei gehen die Tänzer*innen einen Schritt weiter und kreieren längere und umfassendere Stücke.
Bewegten Themen einen Körper verleihen
Präsentiert werden die Choreografien von Lucía Nieto Vera, Adrien Ursulet, Yi-Wei Lo und Joan Ferré Gómez. In »Confessions from you« verarbeitet Lucía Nieto Vera zwischenmenschliche Beziehungen und kollektive Verantwortung. Adrien Ursulet widmet sich in »A King Without Distraction« der Notwendigkeit von Ablenkung, um der existenziellen Verzweiflung zu entkommen. In »No no no no, really thank you« wirft Yi-Wei Lo den Blick auf unsichtbare soziale Dynamiken in Zeiten von Social Media und Joan Ferré Gómez erforscht in »An open gesture« das Verlangen nach absoluter Offenheit und ein unendliches Sich-Entfalten.
Damit widmen sie sich zeitgenössischen Themen, denen sie durch ihre Choreografien einen Körper sowie einen Raum verleihen.
Die übrigen DTH-Tänzer*innen stehen gemeinsam mit ihren Kolleg*innen auf der Bühne: Polina Kliuchnikova, Kuan-Ying Su, Rose Brouwer, Marc Galvez, Ana Torre, Jochem Eerdekens, Joan Ferré Gómez, Aleksandra Vucheva, Jorge Soler Bastida, Lucía Nieto Vera, Yi-Wie Lo und Adrien Ursulet. Die Kompositionen stammen unter anderem von Jordan Beal, Hsiang-Chun Tsai und Alexandr Kuzin.
Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen erschaffen die jungen Choregrafie-Talente komplexe Bewegungslandschaften und erzählen Geschichten, die ihre individuellen künstlerischen Handschriften sichtbar machen. Dabei zeigt »Freiraum« nicht nur die tänzerische Virtuosität der Compagnie, sondern auch die künstlerische Tiefe, die entsteht, wenn Tänzer*innen zu Choreograf*innen werden und neue Perspektiven auf Bewegung und Ausdruck eröffnen.



