Di. 12.5. (18:00 und 20:00 Uhr) / Do. 14.5. (17:30) / So, 17.5. (13:00)
Frankreich 2025; Original-Titel: ON IRA; Regie: Enya Baroux; Darsteller: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala, Juliette Gasquet; FSK: ab 12; 97 Minuten
Marie hat ihren festen Tagesrhythmus. Umgeben von Erinnerungen lebt sie allein in ihrem seniorengerecht gestalteten Haus mit Treppenlift und Notruf. Doch sie ist sehr krank – der Krebs ist zurückgekommen und hat sich ausgebreitet. Marie hat genug vom Leiden und möchte selbst entscheiden, wie ihr Leben endet. Der Termin in der Schweiz, wo Sterbehilfe erlaubt ist, steht schon fest – nächste Woche. Doch bevor Marie abreist, benötigt sie noch die Unterschrift eines Angehörigen unter dem Sterbehilfe-Dokument, und sie braucht jemanden, der sie in die Schweiz fährt.
Für beide Probleme heißt die Lösung Rudy, ein Altenpfleger, der ihr zu Hilfe kommt, weil Maries Treppenlift steckengeblieben ist. Kurzerhand macht Marie ihn zum Komplizen: Sie gibt ihn als ihren Sohn aus und bringt ihn mit einer kleinen Erpressung dazu, als Chauffeur zu fungieren. Der listigen Marie gelingt es außerdem, ihren chaotischen und chronisch insolventen Sohn Bruno zur Mitfahrt zu bewegen. Ihre 15-jährige Enkelin Anna lädt sich selbst ein, denn sie denkt ebenso wie Bruno, dass Marie wegen einer Erbschaft in die Schweiz fährt. Maries altes Wohnmobil wird flottgemacht – und schon geht’s los! Während die Reise voller unerwarteter Momente und familiärer Spannungen verläuft, steht Marie vor einer schwierigen Entscheidung – wird sie den Mut aufbringen, die wahre Bedeutung dieser Reise zu offenbaren? Und wie wird ihre Familie auf die bittere Wahrheit reagieren, wenn sie ihr Ziel erreichen?


