
Im Rahmen der Reihe „Mundart und Musik“ des Schwäbischen Albvereins gab Claudia Pohel ein Gastspiel in der Alten Kelter in Gemmrigheim.
Die „vielsaitige“ Künstlerin aus Überlingen begeisterte das Publikum mit Gitarre, Harfe und Gesang. In ihren Liedern beschreibt sie humorvoll die Vorzüge des Schlafens im „Gräble“ oder den Kampf gegen die „Schnecka“ im Garten. Zeitkritische Themen wie z.B. das „Trump-eltier“ oder „Umbruchzeiten“ werden ebenso aufgegriffen wie die Auswirkungen von Corona oder der Optimierungswahn durch Social Media. Lyrisch wird es mit Harfenklängen bei Georges Moustaki oder Hermann Hesse, dessen Gedicht „Die Stufen“ sie vertont hat. Bei der Aufforderung auch mal „Nein“ zu sagen („au amol in Ruhe lasse“) sangen beim Refrain alle kräftig mit. Besinnlich war die Zugabe „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ zum Ende des bezaubernden, vielseitigen Bühnenprogramms der sympathischen Sängerin und man verabschiedete sich mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Ein großes Dankeschön an die Organisatorin Anne Rose Herrmann und alle Helfer/innen, die diesen tollen Abend ermöglicht haben.


