
Friedrich Schmollinger hat diesen Clubabend hervorragend vorbereitet und uns in die Kenntnisse des Lightpainting eingeführt. Ziel ist es, entweder Texte oder Figuren mit einer Taschenlampe oder ähnlichem zu schreiben/zeichnen, Silhouetten von Personen, Gesichtern oder anderen Gegenständen von hinten oder von der Seite zu beleuchten und damit ganz besondere Aufnahmen zu erzeugen. Grundvoraussetzungen sind ein dunkler Raum, Akteure in dunkler Kleidung, sowie verschiedenste Lichtquellen angefangen von Taschenlampen, LED-Leuchten, Stroboskope oder Leuchtstäbe. Der Einsatz einer Digitalkamera auf einem Stativ und am besten mit Fernauslöser ist unerlässlich, um die langen Belichtungszeiten zu erreichen. Die Kamera muss so lange aufnehmen, wie die Lichtgestaltung am Objekt läuft! Als technische Daten sind Verschlusszeiten mit 30 sec., Blende 8 bzw. 10, ISO 100 sowie die Einstellung „Manuell“ zu nennen. Bei noch längeren Belichtungszeiten ist der Modus „Bulb“ anzuwenden.
Es ist eine spielerische, phantasievolle und packende Beschäftigung vor und hinter der Kamera. Die gezeigten Beispiele sollen einen kleinen Eindruck davon geben, was man damit machen kann. Wen das Thema anspricht, sollte sich die Aufnahmen von Hannu Huktamo oder Michael Bosanko ansehen. Es ist eine Reise in eine ganz neue Fotowelt. Uns alle hat der Abend voll begeistert!
Wer mehr über uns erfahren möchte, findet uns auf www.fotofreunde-ofterdingen.de.
Text und Fotos von Angelika Rösiger, Ausführung Lightpainting Friedrich Schmollinger, Werner Kreuscher, Christian Tomaschek


