Am vergangenen Sonntag gastierten wir bei nahezu sommerlichen Temperaturen bei der zweiten Mannschaft des TSV Pfedelbach. Im Vorfeld war ein enges Spiel erwartet worden, da beide Teams in guter Form waren. Allerdings war auch klar, dass wir mit der nötigen Motivation antreten würden, um mit einem Sieg unsere Tabellenführung weiter auszubauen – was sich auf dem Platz jedoch nicht durchgehend widerspiegelte.
Nach einer starken Anfangsphase, in der wir unter anderem die Latte trafen und zudem einen Elfmeter vergaben, kam Pfedelbach zunehmend besser ins Spiel. Trotz eines Ballbesitzvorteils gelang es uns phasenweise nicht mehr, dagegenzuhalten. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten wir dann eine rund zehnminütige Druckphase aufbauen, schafften es jedoch erneut nicht, den Ball im Pfedelbacher Tor unterzubringen. In der Folge schlich sich zunehmend Unruhe in unser Spiel ein: Wir wurden nervöser, machten einfache Fehler und spielten unsere Angriffe zu inkonsequent und leichtfertig aus. Gleichzeitig hatten wir Glück, dass auch Pfedelbach seine Konterchancen nicht nutzen konnte.
Am Ende stand ein 0:0-Unentschieden, das insgesamt als leistungsgerecht einzustufen ist – auch wenn Pfedelbach in der Schlussphase durchaus noch den entscheidenden Treffer hätte erzielen können. Somit nehmen wir einen Punkt mit nach Forchtenberg. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses stehen wir weiterhin mit vier Punkten Vorsprung vor der TSG Waldenburg, die allerdings ein Spiel weniger absolviert hat.
In der kommenden Woche steht bereits das nächste wichtige Spiel an: Im Rahmen unseres lang erwarteten Frühlingsfests empfangen wir am 3.5.2026 um 13.00 Uhr den TSV Kupferzell II in Forchtenberg. Hier gilt es, wieder an unsere Erfolgsserie anzuknüpfen. Im Anschluss, um 15.00 Uhr, bestreitet die SG Sindringen/Ernsbach ihr erstes Spiel auf dem Forchtenberger Rasen und trifft auf den FSV Friedrichshaller SV.
Wir freuen uns über zahlreiche Besucher beim Frühlingsfest und über eure Unterstützung am Sonntag am Spielfeldrand.
(Bericht von Nick Jung)

