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Damen 1 - 3. Liga Frauen Kurpfalz-Bären – HSG St. Leon/Reilingen

Potenzial blitzt mehrfach eindrucksvoll auf HSG verliert in Ketsch dennoch mit 22:29 (13:16) Eine Partie auf beinahe Augenhöhe gelang den Drittliga-Spielerinnen...
Handballerin im Einsatz
Foto: HSG

Potenzial blitzt mehrfach eindrucksvoll auf

HSG verliert in Ketsch dennoch mit 22:29 (13:16)

Eine Partie auf beinahe Augenhöhe gelang den Drittliga-Spielerinnen der HSG St. Leon/Reilingen über weite Strecken bei den Gastgeberinnen aus Ketsch. Was an Potenzial in ihnen steckt, bewiesen zudem die 8:4-Führung bei den Kurpfalz-Bären und einige Lichtblicke sowie sehenswerte Tore.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Weinheimer überstand unter anderem in der ersten Halbzeit eine doppelte Unterzahlsituation mit nur einem Gegentreffer, hielt ihre Fehlerquote niedriger als der Tabellenführer und hatte mit Melina Friedrich eine Torhüterin, die ihr Team mit sieben Paraden in der ersten und weiteren sechs in der zweiten Spielhälfte einigermaßen im Rennen hielt. Der erspielte Vier-Tore-Vorsprung nach rund 13 Minuten schmolz im Anschluss innerhalb von acht Minuten auf ein 10:10 Unentschieden, was unter anderem daran lag, dass es die HSGlerinnen schwer hatten, den Kreis der Bären überhaupt zu erreichen und sie sich nach der starken Anfangsphase mehr und mehr Fehlwürfe, ungenaue Pässe und den ein oder anderen überhasteten Abschluss leisteten. Nach dem exzellenten Anspiel von Samira Schulz auf Annika Rimpf, gingen die Gäste das letzte Mal mit 11:10 in Führung, verloren bis zur Halbzeit aber weiter an Boden und gingen mit 13:16 in die Kabine. Kurios dabei: Da die gerade neu eingeweihte Anzeigetafel in der Ketscher Neurotthalle streikte und entsprechend keine Uhr zur Verfügung stand, pfiff das Schiedsrichtergespann den letzten Angriff der HSG kurz vor dem Wurf ab. In der zweiten Halbzeit stieg die Anzahl der technischen Fehler aufseiten der HSG an. Die Gäste kamen zunächst nicht näher an die Ketscherinnen heran. Sie nutzten eine Überzahl nicht, verkürzten nochmals auf 18:21, scheiterten danach allerdings fünfmal in Folge an der überragenden Bären-Torfrau Leonie Moormann. Zehn Minuten vor Ende der Begegnung stand es 19:26, und die Partie war praktisch gelaufen. Bezeichnend in der Schlussminute war erneut der Abpfiff des Spiels nur Sekundenbruchteile vor dem letzten Wurf der HSG, da keine der Spielerinnen einen direkten Blick auf die noch verbleibende Spielzeit hatte. Das Spiel endete mit einigen fragwürdigen Problemen seitens der Technik, mit einem 22:29. Ebenfalls die im Anschluss aufgeführte Torverteilung ist aufgrund technischer Probleme nicht korrekt.

HSG: Friedrich, Dörr, Lang - N. Weschenfelder (5), Nussbaumer (1), Scholl (1), Hofmann, Haupt (1), Hornstein (2), Pahl, C. Weschenfelder (1), Schulz (4), Schieszl, Baumann, Rimpf (7/4)

Erscheinung
Amtsblatt der Gemeinde St. Leon-Rot
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Ausgabe 50/2025
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