Die Drittliga-Handballerinnen der HSG St. Leon/Reilingen treten ihr letztes Spiel in diesem Jahr bei den Kurpfalz-Bären in Ketsch an. HSGlerin Nicola Baumann, die im vergangenen Spiel gegen den Drittplatzierten TSV Wolfschlugen mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Partie war, sagte im Nachzug: „Ich finde, wir haben als Mannschaft das ganze Spiel über gekämpft und genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, doch am Ende haben wir unglücklich den Sieg vergeben und sogar noch ein Tor kassiert – ein Erfolg wäre absolut verdient gewesen“.
Punkte würden St. Leon/Reilingen in der Tat guttun, denn im Tabellenkeller ist alles ziemlich nah beieinander. Gröbenzell steht mit 2:18 als Schlusslicht da, Schutterwald (5:15) und die HSG mit 5:13-Punkten direkt davor. Der TSV Haunstetten (6:12) und Schozach-Bottwartal (7:11) sind noch in Reichweite, Kappelwindeck/Steinbach und Erlangen (9:9) haben sich bereits etwas abgesetzt.
Doch schwerer könnte die letzte Aufgabe im Jahr 2025 für die HSG kaum werden: Am Samstagabend, 6. Dezember, 19 Uhr startet die Partie in der Neurotthalle in Ketsch. Es ist ein echtes Nachbarschaftsduell, obwohl die Gastgeberinnen laut Tabelle nicht weiter von der HSG entfernt sein könnten. Die Kurpfalz-Bären sind nach ihrem Zehn-Tore-Sieg bei Wolfschlugen mittlerweile mit 16:2-Punkten der aktuelle Tabellenführer. Ketsch sei ganz klar Favorit, betont Jana Pahl. Zählbares lag vor zwei Wochen zum Greifen nahe: „Das Spielkonzept ist auf jeden Fall aufgegangen, sowohl die 4:2- wie auch die 5:1-Deckung – aber am Ende hatten wir einfach Pech, der potenziell entscheidende Wurf vorne geht nicht rein und wir bekommen hinten wieder so ein unglückliches Ding“, schaut sie auf das 30:31 zurück. „Das ist frustrierend, vor allem, wenn man so eine Leistung über fast 50 Minuten zeigt. Ich finde, das war mit Abstand eines unserer besten und konstantesten Spiele in der bisherigen Saison.“
Umso mehr wird die Unterstützung der Fans am kommenden Spieltag benötigt.

