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Handball

Damen I: SG Herbrechtingen-Bolheim vs. TSV Rot-Malsch 29:28 (15:13)

Mit viel Kampf, Leidenschaft und Teamgeist verabschieden wir uns aus der Saison 2025/2026. Im Rückspiel der Abstiegsrelegation bei der SG Herbrechtingen-Bolheim...

Mit viel Kampf, Leidenschaft und Teamgeist verabschieden wir uns aus der Saison 2025/2026. Im Rückspiel der Abstiegsrelegation bei der SG Herbrechtingen-Bolheim lieferten wir Red Flamingos erneut einen großen Fight, mussten uns am Ende jedoch knapp mit 28:29 geschlagen geben.

Nach der 28:31-Niederlage im Hinspiel war klar: Die Aufgabe würde schwer werden. Dennoch machten wir uns mit dem festen Willen auf die 2,5-stündige Auswärtsfahrt nach Herbrechtingen, nochmal alles in die Waagschale zu werfen. Ohne großen Druck wollten wir das Beste aus der Situation machen und um jedes einzelne Tor kämpfen.

Die Partie begann ähnlich wie bereits das Hinspiel. Die Gastgeberinnen erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 2:1 und 5:2 in Führung. Doch wir ließen uns davon nicht beeindrucken. Durch schöne Zusammenspiele im Angriff fanden wir immer besser ins Spiel und konnten erneut sehenswert herausgespielte Tore erzielen. Gleichzeitig stabilisierte sich unsere Abwehr zunehmend. Durch kleine Umstellungen und bessere Kommunikation gelang uns in der 11. Minute der Ausgleich zum 6:6.

Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich erneut ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar konnten wir uns zwischenzeitlich auf 8:10 absetzen, doch Fehler auf beiden Seiten verhinderten eine klarere Führung. Besonders wichtig war eine Phase mit doppelter Unterzahl, die spielentscheidend hätte werden können. Doch wir kämpften leidenschaftlich, mussten lediglich einen Siebenmeter hinnehmen und überstanden diese schwierige Situation hervorragend. Wie schon im Hinspiel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Jeder Ball wurde hart umkämpft, dennoch blieb die Partie jederzeit fair. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich bei uns jedoch einige unnötige Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die die Gastgeberinnen konsequent bestraften. So gingen wir mit einem 13:15-Rückstand in die Halbzeitpause, insgesamt also fünf Tore hinter der SG.

Trotzdem war allen klar: Noch war alles möglich.

Die zweite Halbzeit begann direkt mit einer kuriosen Szene. Nach einem unglücklichen Zusammenprall werteten die Schiedsrichter die Aktion auf beiden Seiten als Tätlichkeit und zeigten beiden Spielerinnen die Rote Karte. Für uns traf es dabei Thea Huber, ein herber Rückschlag, da wir ohnehin personell dünn im Rückraum besetzt waren. Die Kräfte schwanden nach der langen Saison und dem kräftezehrenden Hinspiel am Donnerstag zunehmend. Doch genau jetzt hieß es nochmal alles in diese letzten Minuten hineinzuwerfen. Und das taten wir. Im Angriff liefen wir weiter mutig in die Lücken, kämpften um jeden Abschluss und standen auch defensiv stabil. Sophie Huber konnte im Tor mehrere wichtige Paraden verzeichnen und hielt uns immer wieder im Spiel. Zwar fehlte manchmal das berühmte Quäntchen Glück, dennoch kämpften wir uns bereits in der 35. Minute wieder zum 18:18-Ausgleich heran. Auch danach blieb die Partie völlig offen. Immer wieder gelang uns der Ausgleich, doch der Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Beim 26:26 in der 55. Minute und erneut beim 28:28 in der 57. Minute war die Hoffnung nochmals greifbar. Doch die Zeit lief uns davon und der Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel war nicht mehr aufzuholen. Den letzten Treffer erzielten schließlich die Gastgeberinnen zum 29:28-Endstand.

Trotz des kleinen Kaders und der schwierigen Ausgangslage können wir stolz auf unsere Leistung sein. Wir haben uns in beiden Relegationsspielen hervorragend präsentiert und den Zuschauern zwei spannende und emotionale Handballspiele geliefert. Damit endet unsere Saison 2025/2026 in der Oberliga. Eine Saison, die von vielen Rückschlägen und Verletzungen geprägt war. Doch wir haben uns niemals aufgegeben, sind als Mannschaft enger zusammengerückt und als Team enorm gewachsen. Neben all den Herausforderungen hatten wir gemeinsam auch unglaublich viel Spaß und genau das macht uns Red Flamingos aus. Wie es sportlich weitergeht, entscheidet sich erst nach Abschluss der 3. Liga. Bis dahin müssen wir abwarten, ob wir tatsächlich den Gang nach unten antreten müssen.

Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Fans bedanken, die uns die gesamte Saison unterstützt haben, besonders bei denjenigen, die uns selbst auf die weitesten Auswärtsfahrten begleitet haben. Eure Unterstützung bedeutet uns unglaublich viel. Ebenso gilt ein großes Dankeschön unseren Sponsoren, die uns mit Trikots, Warmmachshirts und Trainingsanzügen unterstützen und den Spielbetrieb überhaupt erst möglich machen.

Für die Red Flamingos spielten: Sophie Huber und Alisa Zöllner (im Tor); Celine Ungerer (4/2), Thea Huber (2), Michaela Valentin (3), Hannah Rothermel (2), Marie Thome (3), Leonie Förderer (2/1), Lena Rothermel (8/1), Jennifer Hikade (4), Sarah Oechsler, Ines Michelfelder, Alina Heilmann

Erscheinung
exklusiv online
von TSV Rot-Malsch e. V.
20.05.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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