
Wir sind sehr froh und erleichtert, dass in beiden Gemeinden eine deutliche Mehrheit der Bürger dem Bau von Windrädern am Weißen Stein zustimmt und damit zeigt, dass sie lokal Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen wollen, auch wenn es teilweise schmerzhaft ist. Wir rechnen damit, dass das Verfahren nun seinen geordneten Gang geht und die Gemeinden die Bürger und Interessengruppen, insbesondere die lokalen Naturschutzverbände, weiterhin so vorbildlich einbinden. Wir sind überzeugt, dass sich die Sorgen um den Wald legen werden, wenn die Windräder erst einmal stehen und deutlich wird, dass die Eingriffe nicht so groß sind wie befürchtet.
Wir werden uns jetzt wieder darauf konzentrieren können, dass auch die private Energiewende vorankommt und sich möglichst viele Menschen eine Solaranlage anschaffen können, ihre Verbrenner durch E-Auto, Fahrrad oder öffentlichen Nahverkehr ersetzen und ihre Öl- oder Gasheizung durch Wärmepumpe oder Nahwärme. Dafür werden wir uns mit aller Kraft einsetzen und Sie dabei beraten.
Letztlich sind wir auch dankbar für den Bürgerentscheid, da er die Gelegenheit bot, ganz vielen Bürgern das Thema Windkraft und Energiewende nahezubringen - und eine Wahlbeteiligung von über 50 % zeigt, dass es sehr vielen Menschen wichtig ist. Der Bürgerentscheid hat so viele zusammengebracht, die sonst nie zusammengekommen wären, und sein Ergebnis hat Strahlkraft über unsere beiden Orte hinaus. Mit dem Ergebnis ist nicht alles vorbei, denn die Windkraft ist nur ein Baustein von vielen! Lasst uns damit weitermachen, gemeinsam an einer besseren Zukunft für unsere Welt und unsere Region zu bauen - es gibt noch viel zu tun!
T. Rinneberg


