Darmkrebs kann tödlich enden. Dabei hat die Erkrankung einen Riesenvorteil: Mann kann ihr vorbeugen, sodass sie erst gar nicht ausbricht. Einen wichtigen Beitrag dazu liefert die endoskopische Vorsorge. Dabei finden die Gastroenterologen relativ selten Krebsgeschwüre, wohl aber sehr häufig Polypen, die zu Tumoren entarten können. Oberärztin Dr. Hannah Schuhmacher, eine erfahrene Gastroenterologin am Klinikum Landkreis Tuttlingen, wird am Mittwoch, 11. März, um 19 Uhr bei freiem einen Vortrag halten, wie man das eigene Darmkrebs-Risiko erheblich senkt. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum des Klinikums, Zeppelinstraße 21, statt.
In der Tat ist Darmkrebs mit 55.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine der häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Betroffen sind vor allem Ältere, doch in den letzten Jahren erkranken zunehmend jüngere Menschen unter 50. Zu den Risikofaktoren gehören neben Tabakkonsum, Bewegungsmangel, ballaststoffarmer Ernährung und Alkoholkonsum auch erblich bedingte Risiken. Darauf wird Dr. Hannah Schuhmacher ebenso eingehen wie auf die neueste medizinische Leitlinie von 2025, die neue Konzepte zur Diagnostik und Behandlung aufzeigt. So dreht sich ihr Vortrag nicht nur um die endoskopische Prävention, also die Darmspiegelung, sondern ebenso um die richtige Ernährung zur Vorbeugung von Darmkrebs.
Anmelden kann man sich über die Website des Klinikum unter www.klinikum-tut.de, über die Mailadresse oeffentlichkeitsarbeit@klinikum-tut.de oder über die Telefonnummer 07461/97-77015.


